Landesrat Mag. Steinkellner: Land OÖ und ARBÖ setzen auf nachhaltige Verkehrserziehung

Workshops für die Fokusgruppe der jungen Verkehrsteilnehmer/innen

„Verkehrssicherheit und Verkehrserziehungsaktionen sind ein nachhaltiges Instrument zur zielgruppenspezifischen Bewusstseinsbildung und Unfallverhütung. Gemeinsam mit unserem Partner ARBÖ setzen wir auf theoretische und interaktive Lehrinhalte um Verantwortungsgefühl und Gefahrenbewusstsein zu stärken“, so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner und ARBÖ Landesgeschäftsführer Direktor Thomas Harruk. 

Fokussiert werden im Zuge von Workshops besonders jene Zielgruppen, die sich an der Schwelle zur motorisierten Mobilität befinden. Dies sind bspw. Lehrlinge, Jugendliche, Fahranfänger sowie Schülerinnen und Schüler. Aus den Verkehrsstatistiken des Landes geht hervor, dass rund 20 % der tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer aus den Jahren 2015, 2016 und 2017 der Altersgruppe zwischen 15 und 24 Jahren entstammen.

Abbildung 1: Unfallstatistiken des Landes OÖ aufgeteilt nach Altersgruppen

Neben den bewährten Fahrradtrainings werden alleine an Schulen jährlich rund 50 Verkehrssicherheits-Workshops abgehalten. Im Zuge dieser Veranstaltungen werden in Summe etwa 2.000 Schüler/innen pro Jahr auf die Erfordernisse im Straßenverkehr vorbereitet und auf potentielle Gefahren sensibilisiert.

Neben theoretischen Lerninhalten wird ein großer Fokus auf die Interaktivität gerichtet. Mit Moped-, Motorrad- und Aufprallsimulatoren können junge und angehende Verkehrsteilnehmer/innen auf spielerischem Wege das eigene Verhalten im Straßenverkehr ausprobieren, analysieren und entsprechend verbessern. „Die Erfahrung zeigt, dass der Moped Simulator besonders bei Lehrkräften und Workshop-Teilnehmer/innen großen Anklang findet. Das durchwegs positive Feedback seitens der Schulleitung und der Teilnehmer/innen bestärkt den ARBÖ in seinen Bemühungen“, so Harruk.

Auch präventive Maßnahmen im Themenbereich Alkohol und Drogen werden im Zuge der Workshops gesetzt. Durch Tragen von Rausch- bzw. Alkoholbrillen erfahren die Teilnehmer/innen welche abdeckenden Koordinationsdefizite sich in berauschten Zuständen ergeben können. Weitere Informationen, Terminauskünfte sowie Beratung erhalten Interessierte über die ARBÖ Kundenhotline unter 050-123-2400 oder der Homepage unter www.arboe-oberoesterreich.at

„Die Verkehrserziehung strebt mit den erarbeiteten Programmen danach, dass der Verkehrsraum für Kinder und Jugendliche sicher gestaltet wird. Die Basis hierfür ist das rücksichtsvolle und verantwortungsbewusste Verhalten, das im Zuge der Workshops bereits bei den Fahranfängern manifestiert wird. Schulen, Lehrwerkstätten und andere Bildungsinstitutionen können die Verkehrssicherheitsinitiativen kostenfrei buchen“, unterstreicht Steinkellner abschließend.