Landesrat Mag. Steinkellner: Thema ‚Toter Winkel‘

Förderungen für Konzept zur Verbesserung der Verkehrssicherheit 

Kraftfahrzeuglenker/innen fürchten ihn, Verkehrsexpert/innen warnen vor ihm und Angehörige von Unfallopfern klagen über ihn. Die Rede ist vom ‚Toten Winkel‘. Obwohl diese Gefahrenquelle bekannt ist, kommt es doch immer wieder zu Unfällen. „Durch die technischen Entwicklungen wie beispielsweise elektronische Abbiegeassistenten wird die Verkehrssicherheit kontinuierlich verbessert. Dennoch gilt es auf Gefahren aufmerksam zu machen und besonders schwächere Verkehrsteilnehmer hierfür zu sensibilisieren“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Ein neues Verkehrssicherheitskonzept, das sich mit den Gefahren des ‚Toten Winkels‘ befasst, wird nun seitens des Infrastrukturressorts gefördert. Dabei handelt es sich um Workshops, welche an oberösterreichischen Schulen für Schüler/innen ab der fünften Schulstufe abgehalten werden. Im Zuge einer vierstündigen Schulung wird sowohl in einem theoretischen, als auch praktischen Teil auf die Gefahren rund um den ‚Toten Winkel‘ aufmerksam gemacht. Besonders in der praktischen Anwendung wird das Verständnis für dieses Sicherheitsproblem geschärft. Die Schüler/innen erhalten dabei wichtige Sicherheitstipps für das zukünftige Umgehen mit dem ‚Toten Winkel‘.

An rund 30 Schulen sind diese Veranstaltungen geplant. Gefördert wird dieses Projekt mit rund 16.400 Euro. „Mit diesem Pilotprojekt wollen wir die Verkehrssicherheit im Zusammenhang mit dem wichtigen Thema ‚Toter Winkel‘ nachhaltig verbessern“, so Steinkellner abschließend.