LHStv. Dr. Haimbuchner am 1. Mai: „Wir wollen nicht in einer Gesellschaft leben, wo der Gast dem Gastgeber die Regeln aufzwingt“

„Das Kopftuch ist ein Eroberungssymbol, das wir in unserem Land nicht sehen wollen“

Auch heuer ist die bereits traditionelle 1.-Mai-Veranstaltung der FPÖ mit Bundesparteiobmann HC Strache und FPÖ-Landesparteiobmann LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner mit über 5.000 Besuchern am Linzer Urfahraner Jahrmarkt hervorragend besucht. Auch zahlreiche Mandatare aus den Bundesländern wie Wiens Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus und FPÖ-Generalsekretär EU-Abg. Harald Vilimsky, die beiden Landesräte Mag. Günther Steinkellner und Elmar Podgorschek nehmen an der Veranstaltung teil.

„Die FPÖ ist die klare Nummer Eins bei der arbeitenden Bevölkerung“, betont FPÖ-Landeschef Manfred Haimbuchner, der in seiner Rede auf die aktuelle Verstimmung der Sozialpartner in Oberösterreich eingeht. „Im Gegensatz zu SPÖ und Arbeiterkammer stehen wir für einen Zusammenhalt der Arbeitnehmer und Unternehmer. Haben wir keine guten Unternehmer, gibt es keine Arbeitsplätze, in Folge keine Arbeit, kein Steueraufkommen und der Sozialstaat wäre nicht mehr finanzierbar. Wir haben im Gegensatz von SPÖ-Landesvorsitzender Birgit Gerstorfer Respekt vor jeder Arbeit. Es ist eine Respektlosigkeit gegenüber Arbeitgebern und Arbeitnehmern, wenn die SPÖ nunmehr plakatiert, dass sie keine Scheiß-Jobs will.  Aber auch der aktuelle Werbespot der Arbeiterkammer Oberösterreich ist ein weiterer Tiefpunkt, ein reines Hassvideo gegen Unternehmer. Der Arbeiterkammer geht es nicht um den Zusammenhalt, sondern rein um die Spaltung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern“, sind für Haimbuchner das AK-Video, aber auch das Pizzavideo von SPÖ-Bundeskanzler Kern „Ausdruck der Verzweiflung. Aus Freundschaft wurde Feindschaft.“ Es sei die Frage zu stellen, wie viele Arbeitsplätze AK-Präsident Kalliauer jemals geschaffen habe. „Nur seinen eigenen und jetzt hetzt er als Bonze gegen Unternehmer.“ Es sei schon Paranoia, wie SPÖ und AK gegen die Unternehmer hetzen, die AK betreibe sozialistische Politik unter Missbrauch der Arbeiterkammer.

Die Integration sei klar gescheitert, so Haimbuchner zum Verfassungsreferendum in der Türkei. „Migranten, die seit 30 Jahren hier leben, sprechen oftmals kein Wort Deutsch. Sie brauchen es auch nicht, weil in ihrem Viertel ohnehin kein Deutsch mehr gesprochen wird. Die massiven Sicherheitsprobleme unter anderem rund um Bahnhöfe, die Drogen- und Sittenkriminalität breiten sich aus. Ich lasse mir nicht einreden, dass das kulturelle Bereicherung ist. Auf diese Bereicherung kann ich verzichten!“, so der FP-Landeschef. Nunmehr gebe es einen Katzenjammer nach dem Türkei-Referendum und über das Abstimmungsverhalten der Austro-Türken. „Da fragen sich die linken Denker, Intellektuellen und Experten ‚für eh alles‘, warum gerade in Österreich die Zustimmung so hoch war. „Das ist alles logisch: Bei uns konnte in den letzten 30 Jahren jede ausländische Organisation machen, was sie wollte. Auch die Muslimbruderschaft kann in unserem Land schalten und walten, wie sie will – das sieht man ja bei den Islam-Kindergärten in Wien.“

„Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Wir sind eine christliche Gesellschaft. Wir wollen kein islamisches Symbol, kein Kopftuch als Symbol eines politischen Islam bei uns sehen. Denn das Kopftuch ist ein klares Symbol der Unterdrückung, Eroberung und ein Machtsymbol“, spricht sich Haimbuchner angesichts der Wählerlisten von Austro-Türken klar dafür aus, „dass die Einbürgerung von Türken bis auf weiteres gestoppt werden soll. Wir wollen nicht in einer Gesellschaft leben, wo der Gast dem Gastgeber die Regeln aufzwingt.“

„Teile der Amtskirche machen NGO-Politik. Das ist klar abzulehnen. Viele NGOs in diesem Land wurden von niemanden gewählt, mussten nie Verantwortung tragen, erteilen anderen moralische Zensuren und verdienen mit der Flüchtlingspolitik einen Haufen Geld“, kritisierte Haimbuchner abschließend.