LHStv. Dr. Haimbuchner am politischen Aschermittwoch: „I wü wieda ham“ statt klassischer Musik am Linzer Hauptbahnhof

„Österreich bleibt nur mit der FPÖ das Land, welches sich nicht von Menschen aus aller Welt ausnutzen lässt!“

Bis auf den letzten Platz gefüllt mit rund 2.000 Besuchern war auch heuer wieder der bereits 26. politische Aschermittwoch in der Rieder Jahnturnhalle mit Bundesparteiobmann HC Strache und Landesparteiobmann LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner. Bei dieser traditionellen FPÖ-Veranstaltung waren neben dem 2. LT-Präsidenten Adalbert Cramer, den beiden Landesräten Mag. Günther Steinkellner und Elmar Podgorschek auch zahlreiche Nationalräte und Landtagsabgeordnete aus allen Bundesländern sowie die beiden Landesparteiobleute Marlene Svazek (Salzburg) und LAbg, Mag. Markus Abwerzger (Tirol) nach Ried gekommen. Auch dieses Jahr gibt es die Möglichkeit für die Bürger, die Veranstaltung live auf www.facebook.com/manfred.haimbuchner zu verfolgen.
Der gastgebende Landesparteiobmann, LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner stellte am Beginn seiner Rede fest: „Wir sind heute in Oberösterreich, dem Bundesland, in dem mittlerweile nach aktuellen Umfragen die FPÖ alleine mehr Stimmen erreicht als Rot und Grün gemeinsam. Das ist deswegen möglich, weil wir hier in Oberösterreich eine Politik mit Vernunft, mit Hausverstand und der gesellschaftlichen Mitte betreiben.“

Die Menschen haben, so Haimbuchner, „ein Recht auf Individualität, auf ihre Identität und ein Recht auf Heimat. Die Identität ist den Menschen wichtig, von Kindheit an. Die Herkunft prägt diese Identität wesentlich“, ist für den FP-Landeschef die Aussage von Deutschlands Kanzlerin Merkel, die Deutschen als „Menschen, die hier schon länger leben“ ein Raub der Identität aller. „Der Österreicher ist eben ein Österreicher, der Syrer ist ein Syrer, der Afghane ist ein Afghane und ein Chinese ist ein Chinese, aber keiner ist „irgendeiner, der schon länger irgendwo lebt.“ Es sei nicht klar, wer den europäischen Heimatländern mehr Unheil bringe: „Die Islamisten oder die gefallsüchtigen alten politischen Eliten, die selbstverliebt und abgehoben einen oft derart obskuren Schwachsinn absondern, dass es verständlich ist, wenn jemand wütend wird. Die nach links abgedrifftete Einheitsliste ÖVP-SPÖ-Grüne und Neos fürchten nicht Terroristen oder die Islamisten, sie fürchten die Wut der Bürger, weil sie nichts gegen diese Entwicklung unternommen hat“, kritisiert Haimbuchner massiv die Dekandenzpolitik der linken Eliten, die der Realität nicht ins Auge sehen wollen. „Sie wollen keine öffentliche Auseinandersetzung, keine direkte Demokratie und keine lebhafte Diskussion. Ihre Überheblichkeit ist nichts anderes schlecht getarnte Feigheit.“

Seit Jahren warnt die FPÖ vor der Entstehung von Parallelgesellschaften. „Nunmehr haben wir alles da: parallele Rechts- und Moralvorstellungen, parallele Sitten und Gebräuche“, zeigt Haimbuchner auf, dass diese da seien und gefährlich. „Wie konnte es soweit kommen, dass Erdogan in Österreich und Deutschland auf Wahlwerbung geht? Welchen Österreicher interessiert es hier, was er zur Innenpolitik in der Türkei zu sagen hat? Wer daran interessiert ist, soll in die Türkei gehen. Wir wollen diese Parallelgesellschaft und das Paralleluniversum des Herrn Erdogan nicht. Was interessiert es uns, dass Parallelgesellschaften ihre Konflikte hierher bringen und hier austragen. Türken und Kurden sollen ihren Konflikt austragen, wo er entstanden ist – in Ostanatolien, aber nicht in Österreich“, so die klare Absage des FP-Landeschefs an die bereits bestehenden türkisch-islamischen Parallelgesellschaften.

ZWTL.: „I wü wieda ham“ statt klassischer Musik am Linzer Hauptbahnhof

Einen wirksamen Vorschlag hat Haimbuchner zum massiven Sicherheitsproblem am Linzer Hauptbahnhof. „Ich habe nichts gegen klassische Musik, hätte aber eine andere Idee für die Beschallung am Bahnhof in unserer Landeshauptstadt: Wie wäre es, wenn man für diese Leute, die sich absolut nicht anpassen und integrieren wollen und jegliches Gefühl für Benimmregeln vermissen lassen mit dem STS-Hit „Fürstenfeld – I wü wieda ham“ spielt?“, geht der FP-Landesparteiobmann noch einen ironischen Schritt weiter: „Wenn Landespolizeidirektor Pilsl Informationstafeln in der Landessprache der Afghanen, dem Farsi anbringen lassen will, dann würde ich vorschlagen, dass das STS-Lied in die diversen arabischen Sprachen übersetzt wird, weil wir weder die Situation des vergangenen Winters am Linzer Bahnhof noch im Frühling und Sommer in den Parks akzeptieren wollen und können.“

ZWTL.: Führt Kern die SPÖ vom Nadelstreif-Sozialismus in den Maßanzug-Sozialismus?

„Der Schlachtplan von SPÖ-Bundeskanzler Kern – von der Welcome-Klatscherei am Westbahnhof über sein Ränkespiel gegen Faymann bis hin zum unerfüllbaren Ultimatum an die ÖVP – war perfekt durchgeplant und generalstabsmäßig abgestimmt. Und dann: Nichts. Er konnte nicht, obwohl er wollte. Eine politische Verstopfung sozusagen. Schmerzhaft und tragisch. Jetzt steht er da mit einem wertlosen Plan A-Regierungsprogramm und hofft wahrscheinlich auf ein Ende der Verstopfung, um den vielen Seiten Papier doch noch einen Sinn geben zu können“, spart Haimbuchner nicht mit Häme. „Vielleicht kann er aber bis zum Zeitpunkt, wo die ÖVP sein vorzeitiges politisches Ende einläutet, die SPÖ vom Nadelstreif-Sozialismus in den Maßanzug-Sozialismus überführen“, ortet der Oö. Landesparteichef, dass Kerrn die Machtfelle davonschwimmen.

ZWTL.: Ohne FPÖ als Opposition wüsste die Regierung nicht mehr, was sie machen sollte

Es sei ein Paradoxon der heutigen Politik, dass man der FPÖ die Lösungskompetenz abspreche, dann aber die Forderungen und Lösungen der Freiheitlichen kopiert und als die eigenen Ideen verkauft. „Würde es die FPÖ in der Opposition auf Bundesebene nicht geben, wüsste die Regierung in Wahrheit gar nicht mehr, was sie machen sollte.“ Ähnlich sei es auch in der oberösterreichischen Landesregierung. „Wir Freiheitliche bringen unsere Ideen ein und setzen diese um. Einmal versuchte Landeshauptmann Pühringer schelmenhaft die Idee mit der Kürzung der Mindestsicherung als schwarzen Geniestreich zu verkaufen. Aber ich bin da großzügig mit der ÖVP in unserem Bundesland. Denn die Menschen wissen: Nicht zum Schmiedl, sondern zum Schmied geht man.“

Rot und Schwarz würden so lange mit freiheitlichen Ideen hausieren gehen und manche auch in homöopathischen Dosen umsetzen, um sich damit über die nächsten Nationalratswahlen zu helfen. „Bis sie ihre Stimmenverluste stabilisiert und aufgefangen haben. Dann fallen die Masken und sie kehren zurück zum schwarzen Metternich-Absolutismus und zur roten Multi-Kulti-Toleranz-Romantik“, warnt Haimbuchner davor, dass SPÖ und ÖVP Österreich zu einer „verarmten, überschuldeten, total überwachten, meinungsunterdrückten Gesellschaft machen. Das gilt es zu verhindern.“ Österreich werde nur mit der FPÖ ein Rechtsstaat bleiben, der seinen Bürgern den maximal möglichen Grad an individueller Freiheit und persönlicher Unabhängigkeit bietet. „Allen, die in diesem Land Schutz suchen, müssen klare Regeln auferlegt werden, allen, die diesen Schutz zu unrecht verlangt haben, sind rigoros zurückzuweisen. Österreich bleibt nur mit uns Freiheitlichen ein Land, welches sich nicht von Menschen aus aller Welt ausnutzen lässt!“

ZWTL.: Österreichs Neutralität kann Europa zum Vorbild werden

„Wir Europäer werden uns in Zukunft immer mehr um unsere Sicherheitsinteressen selbst kümmern müssen“, werde dies bekanntlich Geld kosten für die Rüstung. „Wir werden jetzt die Verantwortung für unser Schicksal übernehmen müssen. Es ist Zeit, dass Europa „neutral“ wird gegenüber den großen Weltmächten. Die Neutralität Österreichs kann Europa zum Vorbild werden“, trete die FPÖ dafür ein, dass die Europäer in Zukunft selbst bestimmen können, was für sie sei.

„Dass die Regierung bisher ein völlig falsches Konzept verfolgt, hat VP-Klubobmann Lopatka nach den Paris-Anschlägen auf Twitter gezeigt, als er meinte: „Leider müssen wir nun die Bürgerrechte einschränken um Menschenleben zu retten“, lehnt Haimbuchner das klar ab und fordert: „Wir Freiheitliche wollen einen Rechtsstaat, wir wollen keinen Knechtsstaat.“ Die Metternich-Methoden würden keinen einzigen Terroristen von seinem Tun abhalten. Eine ordentliche Regierung habe dafür zu sorgen, „dass diese Art von Leuten ganz einfach hier nicht ansässig werden können und dass möglichst viele unerwünschte Menschen dauerhaft wieder das Land verlassen. Zumindest ist eines klar: Durch die Ideen und Vorschläge von Innenminister Sobotka zeigt sich das wahre Gesicht der ÖVP: Sie sind Absolutisten, die wirklich glauben, sie seien von Gottes Gnaden an der Macht. Wer an ihrer Macht zweifelt, ist ein Gotteslästerer – wie bei den Muslimbrüdern. Das wird es mit uns Freiheitlichen nicht spielen“, so die klaren Worte des FPÖ-Landesparteiobmannes.