LHStv. Dr. Haimbuchner: Flüchtlingsstrom belastet nunmehr heimischen Arbeitsmarkt

FPÖ für sektoralen Stopp am Arbeitsmarkt für Nichtösterreicher

Die Folgen der Flüchtlingsströme wirken sich laut aktuellen Zahlen nunmehr auch immer mehr am heimischen Arbeitsmarkt aus. Von den derzeit österreichweit 28.925 arbeitslosen Flüchtlingen leben 2.760 in Oberösterreich. „AMS-Vorstand Johannes Kopf bestätigt, dass unter den Flüchtlingen der Bildungsstandard teilweise sehr niedrig ist. Daher ist zu befürchten, dass eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt fast chancenlos ist“, zeigt FPÖ-Landesparteiobmann LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner auf, „dass diese anerkannten Flüchtlinge oder subsidiär Schutzberechtigten nicht nur in der Arbeitslosenstatistik zu finden sind, sondern auch das heimische Sozialsystem auf unbestimmte Zeit belasten werden. Zudem ist mit einem weiteren Anstieg in dieser Personengruppe zu rechnen, wenn die derzeit laufenden Asylverfahren entschieden sind und Asylwerber aus der Grundversorgung kommen und dann sich als Asylberechtigte bzw. subsidiär Schutzberechtigte auf Arbeitssuche begeben.“

Der FPÖ-Landesparteiobmann erneuert in diesem Zusammenhang seine Forderung an SPÖ-Sozialminister Stöger, „endlich einen sektoralen Stopp am Arbeitsmarkt für Nichtösterreicher in die Tat umzusetzen.“ Auch wenn nun erstmals die Zahlen etwas nach unten gehen, so ist Österreich nach wie vor mit einer Rekordarbeitslosigkeit konfrontiert. „Wir müssen den heimischen Arbeitsmarkt so lange sperren, bis sich die Konjunktur nachhaltig erholt hat. Erst dann kann es eine Freizügigkeit für entsprechend Qualifizierte wieder geben“, so Haimbuchner. Auch sei es nötig, Drittstaatsangehörige nach längerer Arbeitslosendauer auszuweisen. „Wir fahren sonst ungebremst unser derzeit noch funktionierendes Sozialsystem an die Wand.“

„Ungeklärt ist zudem, wie hoch die Kosten jener arbeitslosen Flüchtlinge sind, die sich derzeit in Schulung befinden. Eines zeigen die Zahlen jedoch klar: Um eine weitere Zuspitzung zu verhindern, darf es keinesfalls eine Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber geben. Das wäre in erster Linie zum Nachteil für Österreicher – vor allem im Billiglohnbereich. Das brauchen wir im Interesse der heimischen Bevölkerung mit Sicherheit nicht“, schloss Haimbuchner.