LHStv. Dr. Haimbuchner: Kopftuch ist Kampfsymbol des politischen Islam

Unsere Werte und Kultur nicht auf dem linken Altar der falschen Toleranz opfern

Heftige Kritik übt der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner an den Aussagen Van der Bellens, wonach bald alle Frauen in Österreich ein Kopftuch zu tragen hätten, um damit Diskriminierung zu verhindern. „Nunmehr zeigt Bundespräsident Van der Bellen sein wahres Gesicht. Unter dem Deckmantel der falschen Toleranz opfert er unsere Tradition und Kultur auf dem linken Altar. Österreich ist und bleibt ein vom Christentum geprägtes Land und unsere Werte und unsere Identität müssen erhalten bleiben. Mit dieser Haltung führt er auch die zu Recht eingemahnte Integration in unsere Gesellschaft ad absurdum. Nicht wir Österreicher müssen uns anpassen, wir können zu Recht verlangen, dass Zuwanderer sich an unseren Gepflogenheiten orientieren!“

„Das von Van der Bellen eingeforderte Kopftuch steht für eine Islamisierung, die die Österreich mit Argwohn beobachten und klar ablehnen“, verweist Haimbuchner darauf, dass das Kopftuch nicht nur eine Kopfbedeckung oder ein religiöses Symbol ist. „Das Kopftuch führt die Scharia mit im Gepäck. Es ist ein Kampfsymbol des politischen Islam und gehört generell verboten!“ Das Kopftuch verdränge zudem Frauen aus dem öffentlichen Leben. „Dazu kommt, dass Burkas und Niqabs ein deutliches Zeichen der Missachtung von Frauenrechten sind“, betont Haimbuchner, dass dieser Ausdruck von politischer, religiöser Unterdrückung im Widerspruch zu der von uns geforderten Integration steht.

In Wahrheit sei jedoch die Haltung des grünen Bundespräsidenten nicht verwunderlich, wenn man sich die Position seines Parteikollegens Anschober in der Integrationspolitik ansieht. „Nicht unser gemeinsames Ansinnen mit der ÖVP, das Integrationsleitbild neu zu formulieren ist ‚unappetitlich und kontraproduktiv‘, sondern die linke Integrationspolitik mit der grünen Handschrift Anschobers ist gescheitert und kontraproduktiv. Es ist uns ein Anliegen, die weitere Bildung von Parallelgesellschaften zu verhindern“, zeigt für Haimbuchner die Position Van der Bellens aber auch klar auf, „dass ihm die Heimat nur im Wahlkampf ein Anliegen zur Stimmenmaximierung war“, betonte Haimbuchner abschließend.