LHStv. Dr. Haimbuchner zu EuGH-Kopftuchverbot: Auch im öffentlichen Dienst verbieten

Kopftuch ist keine reine Kopfbedeckung, kein religiöses Symbol, Kopftuch führt Scharia mit im Gepäck

Für den Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner ist das aktuelle EuGH-Urteil, wonach ein Kopftuchverbot am Arbeitsplatz zulässig ist, „eine wegweisende Entscheidung. Ich erwarte mir auch ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst. Dort hat diese Kopfbedeckung als Zeichen traditioneller, religiöser Verbundenheit keinen Platz. Das Kopftuch ist auch klar Ausdruck für eine vorhandene Parallelgesellschaft in muslimischen Kreisen. Die mühsam errungenen Frauenrechte werden von den bestimmenden Männern in diesen Kreisen unbehelligt torpediert.“

„Das Kopftuch hat in unseren Kindergärten, Schulen und an den Universitäten nichts verloren. Und auch wenn ein Rechtsgutachten von Mufti Mustafa Mullaoglu besagt, dass das Tragen eine Kopftuches für Frauen ein Gebot und damit Teil der Glaubenpraxis ist, so ist festzuhalten, dass dies eindeutig den gesellschaftlichen Normen unserer westlichen Wertegemeinschaft widerspricht“, spricht sich Haimbuchner gegen diese Diskriminierung und Entmündigung von Frauen in Österreich aus.

„Nach den intensiven und kontroversiellen Diskussionen der letzten Wochen zwischen SPÖ und ÖVP wäre die Bundesregierung in Anbetracht des aktuellen EuGH-Urteils gut beraten, endlich als wesentliches Element einer nachhaltigen Integration das konsequente Verbot des Kopftuches in öffentlichen Bildungseinrichtungen und im öffentlichen Dienst umzusetzen. Das Kopftuch ist weder nur eine Kopfbedeckung oder ein rein religiöses Symbol. Das Kopftuch führt die Scharia mit im Gepäck. Es ist zu hoffen, dass die Regierung den Worten nun rasch die entsprechenden Taten folgen lässt“, schloss Haimbuchner.