Linz: Besonders dreister Fall von Asylbetrug aufgeflogen

Eine vierköpfige russische Familie hat das Asylrecht in Österreich in den letzten Jahren auf besonders dreiste Weise ausgenützt: Im Jahr 2011 waren die Russen legal eingereist und hatten dann unter falschem Namen einen Asylantrag gestellt. Als dieser Antrag abgelehnt wurde, stellten sie mit ihrem wahren Namen nochmals einen Antrag. Innerhalb von dreieinhalb Jahren soll die Familie nach Angaben der Polizei mehrere zehntausend Euro Sozialleistungen – von der Grundversorgung bis hin zu Massagen und Zahnregulierungen – zu Unrecht bezogen haben. Was mit ihnen nun passiert, ist offen.

„Wer das Asylrecht missbraucht, hat den Schutz vor Verfolgung verwirkt.“
FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner

„Asylrecht muss es für jene Personen geben, die wirklich verfolgt werden und in unserem Land Schutz suchen. Wer versucht, sich mit Hilfe des Asylrechts Leistungen zu erschleichen, der muss unser Land sofort verlassen“, stellt FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner klar. Asylbetrug habe sich in vergangenen Jahren offenbar zu einem lukrativen Geschäftsfeld für Kriminelle aus aller Herren Länder entwickelt. Dieser Entwicklung müsse wirksam ein Riegel vorgeschoben werden, fordert Haimbuchner.