„Linz gegen Rechts“ muss sich distanzieren

Im Umfeld der Demonstration gegen den am vergangenen Wochenende stattgefundenen Burschenbundball in Linz ist es wieder zu gewalttätigen Übergriffen durch Linksextreme gekommen. Dabei wurde Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und seine Gattin bei der Anreise zum Ball von mehreren Vermummten angegriffen.

Seitens der Organisatoren der Gegendemonstration gegen den Ball, dem linken Netzwerk  „Linz gegen Rechts“, ist bisher weder eine Entschuldigung noch eine Distanzierung von diesem Vorfall oder dem generellen Gebrauch von Gewalt erfolgt. Klare Wort für diese mangelhafte Distanzierung von Gewalt, fand FPÖ-Landesparteisekretär Erwin Schreiner: „Ich erwarte mir vom linken Netzwerk ‚Linz gegen Rechts‘, dass sich die Protagonisten klar von diesem Angriff distanzieren. Bis dato gab es keinerlei Reaktion der Veranstalter oder eine Entschuldigung. Entgegen der durchwegs freundlichen Berichterstattung seitens der Medien, war die Demonstration keinesfalls so friedlich, wie alle glauben lassen wollen.“

Auch am Mauthausen-Komitee, das Mitglied im Netzwerk „Linz gegen Rechts“ ist, übt Schreiner scharfe Kritik. Tatsächliche Gewalt komme – wie der Vorfall am Ballabend belege – nur von Links: „Wo sind nunmehr die Aufschreie und Rücktrittsforderungen der nimmermüden Berufsposter und selbsternannten Demokratiebewahrer, wie etwa einem Herrn Mernyi vom Mauthausen-Komitee?“

Der mediale Ausnahmezustand sei wohl anders in diesen Reihen, wäre ein roter oder gar grüner Politiker in seinem Auto angegriffen worden. Wenig verwunderlich sei, dass sich die Jungen Grünen und die Kommunistische Jugend zu einem derartigen Bündnis bekennen, so Schreiner. „Auffallend ist auch das Schweigen der grünen Landessprecherin Maria Buchmayr.“