Linz wächst nur durch Ausländer

Laut Daten der Statistik Austria von Mitte Februar ist mehr als jeder vierte Linzer mittlerweile Zuwanderer. Demnach haben bereits 27,5 Prozent der Linzer einen Migrationshintergrund. 2014 wurden in der Landeshauptstadt 486 Personen eingebürgert. Insgesamt waren es 16.813 Einbürgerungen seit dem Jahr 1994. Die eingebürgerten Zuwanderer kamen zum Großteil aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus der Türkei.

Für die Linzer FPÖ ist die rot-schwarze Integrationspolitik der Stadt gescheitert. „Um ja politisch korrekt zu sein, verabsäumt man, auf die eigene Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Es gibt keine klare Regeln für ein geordnetes Zusammenleben, bestehende Gesetze werden nur halbherzig angewandt“, fordert der Linzer FPÖ-Fraktionsobmann Markus Hein klare Regeln ein. Damit sollen Probleme vermieden und ein geordnetes Zusammenleben ermöglicht werden.

Wegen des dichten Sozialnetzes und der Hoffnung, einen Arbeitsplatz – unabhängig von der Ausbildung – zu finden, sind bei Zuwanderern Großstädte besonders attraktiv. Eine Zuwanderung in diesem Ausmaß stellt aber eine Stadt wie Linz vor große Herausforderungen. „Wenn viele unterschiedliche Kulturen und Menschen, die mit falschen Vorstellungen in unsere Stadt gekommen sind, nun hier leben, stehen viele Probleme im Zusammenleben mit der einheimischen Bevölkerung auf der Tagesordnung“, kritisiert Hein und meint weiter: „Wir müssen auf unsere Leute achten und zukünftig eine selektive Zuwanderungspolitik verfolgen. Es dürfen nur mehr diejenigen aufgenommen werden, die unser Land auch wirklich braucht. Das funktioniert überall auf der Welt, nur nicht in Europa!“