LKR Ing. Graf: Freiheitliche Bauern für praxistauglichere Lösungen zur Erhaltung von Landschaftselementen

Landwirtschaftliche Elementarversicherungen ausbauen

„Den betroffenen Bauern fehlen Informationen darüber, welche Landschaftselemente ihrer Betriebe digital erfasst wurden und wie bei einem möglichen Wegfall vorzugehen ist.“ Darauf machte heute der Landesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft Oberösterreich, Landwirtschaftskammerrat Ing. Franz Graf aufmerksam. Notwendig sei eine Aufklärung zum aktuell laufenden digitalen Abgleich von Landschaftselementen. Ein von den freiheitlichen Bauern in der letzten Vollversammlung der oö. Landwirtschaftskammer eingebrachter entsprechender Antrag wurde von allen Fraktionen angenommen.

„Notwendig ist, dass das Landwirtschaftsministerium die Richtlinien auf ihre Praxistauglichkeit überarbeitet und darüber mit der AMA Einvernehmen hergestellt wird“, so Graf. Aus Sicht der Freiheitlichen Bauernschaft sollen sowohl die Anzahl der wegfallenden, als auch die dafür benötigten Ersatzpflanzungen von Landschaftselementen in Frage zu stellen. „Es geht uns darum, dass es hier zu keinen Sanktionen für die Landwirte kommen kann“, verweist Graf darauf, dass dies auch für die dafür nötigen naturschutzrechtlichen Bestätigungen gelte.

Zudem fordern die freiheitlichen Agrarier, dass es zu einem Ausbau von landwirtschaftlichen Elementarversicherungen kommt. „Immer häufiger treten extreme Wetterereignisse ein. Hochwasser und Dürre stellen für die heimischen Landwirte ein nur mehr schwer zu verkraftendes Risiko dar“, so Graf. Aus Sicht der Freiheitlichen Bauernschaft sei es deshalb nötig, die bestehenden Hagelversicherungen zu einer landwirtschaftlichen Elementarversicherung auszubauen. „Ziel ist es, Hochwasser und Dürreereignisse durch die entsprechend notwendigen öffentlichen Zuschüsse prämienmäßig leistbar zu machen. Wetterereignisse sollen keine Existenzgefährdung für die Landwirte mehr darstellen“, schloss Graf.