LPS Schreiner: Linkes Netzwerk „Linz gegen Rechts“ soll sich von gewalttätigem Angriff distanzieren

Verfolgen Kinderfreunde, Volkshilfe und Gewerkschaftsjugend ihren ursprünglichen Zweck? – SPÖ OÖ stellt sich als Teil der Plattform weit ins linke Eck

Klare Worte findet der Landesparteisekretär der FPÖ Oberösterreich, Erwin Schreiner, zu den gewalttätigen Angriffen auf Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner und dessen Gattin bei der Anreise zum Burschenbundball in Linz am Samstagabend letzter Woche. „Ich erwarte mir vom linken Netzwerk ‚Linz gegen Rechts‘, dass sich die Protagonisten klar von diesem Angriff distanzieren. Bis dato gab es keinerlei Reaktion der Veranstalter oder eine Entschuldigung. Entgegen der durchwegs freundlichen Berichterstattung seitens der Medien, war die Demonstration keinesfalls so friedlich, wie alle glauben lassen wollen.“

„Tatsächliche Gewalt kommt – wie der Vorfall am Samstag belegt – von Links. Wo sind nunmehr die Aufschreie und Rücktrittsforderungen der nimmermüden Berufsposter und selbsternannten Demokratiebewahrer?“, zeigt der FPÖ-Landesparteisekretär auf, dass linksextreme Gewalttäter einem Herrn Mernyi vom Mauthausen-Komitee offenbar egal sind. „Der mediale Ausnahmezustand wäre wohl anders in diesen Reihen, wäre ein roter oder gar grüner Politiker in seinem Auto angegriffen worden. Aber Mernyi, Genossen und Freunde fordern lieber den Rücktritt von Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner wegen Postings im Internet eines Gemeinderats. Einschüchterung und Gewalt gegen höchste demokratisch gewählte Vertreter eines Bundeslandes sind offenbar in Ordnung und Herrn Mernyi keine Silbe wert.“ Dem Mauthausen-Komitee würde es besser anstehen, so Schreiner, nicht auf dem linken Auge blind zu sein.

„Aber auch die anderen Vereine, die in diesem linken Netzwerk aktiv sind, sollten sich ernsthaft überlegen, wen sie da unterstützen. Wenig verwunderlich ist, dass sich die Jungen Grünen und die Kommunistische Jugend zu einem derartigen Bündnis bekennen. Es ist jedoch fraglich, ob etwa Kinderfreunde, Volkshilfe oder Gewerkschaftsjugend ihren ursprünglichen Zweck verfolgen, wenn sie einem derartigen Bündnis angehören, welches linksradikalen Gewalttätern wie dem ‚schwarzen Block‘ eine Bühne bietet“, stellt sich für den FPÖ-Landesparteisekretär auch die SPÖ Oberösterreich als Teil der Plattform weit ins linke Eck. „Jene, die ständig nach einer ‚Heimat ohne Hass‘ rufen und schon verbale Angriffe unter Strafe stellen wollen, sind es, die nunmehr offensichtlich gewalttätige Angriffe und Einschüchterungen stillschweigend zur Kenntnis nehmen, wenn sie aus dem eigenen politischen Lager kommen“, spart Schreiner nicht mit Kritik.  „Auffallend ist auch das Schweigen der grünen Landessprecherin Maria Buchmayr.“