LR Dr. Haimbuchner am EU-Wahlauftakt der FPÖ: „Geben wir Regierung den verdienten Denkzettel“

SPÖ soll sich für Erhalt der Industrie und damit tausende Arbeitsplätze einsetzen

Über 5.000 Menschen sind heute zur traditionellen 1. Mai-Veranstaltung der FPÖ auf den Linzer Urfahraner Markt gekommen. Die Freiheitlichen eröffnen im Rahmen dieser Veranstaltung den Wahlkampf für die anstehenden EU-Wahlen am 25. Mai. Zahlreiche hohe Repräsentanten der FPÖ aus allen Bundesländern – unter ihnen der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer, FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl und Klubobmann Mag. Günther Steinkellner, aber auch die ersten zehn Kandidaten zur EU-Wahl mit Harald Vilimsky und MEP Mag. Franz Obermayr sind im Europa-Bierstadl dabei.

„Der 1. Mai ist für uns nicht nur der Tag der Arbeit. Der 1. Mai ist für uns der Tag der Arbeitnehmer, der Tag der Österreicher, die fleißig arbeiten und von der Bundesregierung geschröpft werden“, so der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner.

„Der 1. Mai ist für die FPÖ auch der Tag der Wahrheit, der klaren Worte“, geht der FPÖ-Landesparteiobmann in seiner Rede auf die klaren Worte des VOEST-Generalsekretärs Eder ein, der mit klaren Worten seine Überlegungen geäußert hat, Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. Derzeit werde in den USA ein Werk um 550 Millionen Euro errichtet. „Wir wollen, dass diese Investitionen nicht in Texas, sondern in Österreich getätigt werden“, stellt Haimbuchner die Frage, „wann diese Regierung endlich aufwacht.“ Regieren heiße „denken, entscheiden, handeln. Aber bei SPÖ und ÖVP bedeutet Nachdenken nur, wie man die Macht erhalten kann.“

Finanzminister und Vizekanzler Spindelegger habe vor der Wahl davon gesprochen, dass die Wirtschaft entfesselt werden müsse.   „Ich stimme ihm da zu. Aber die Regierung darf nicht losgelassen werden, die muss man in Wahrheit in Ketten legen. Denn es fällt ihnen nur ein: Steuern, Steuern, Steuern und nichts anderes.“

Haimbuchner ging in seiner Rede auf die SPÖ ein: „Früher hat die Sozialdemokratie einiges für die Arbeitnehmer erreicht. Aber in Oberösterreich haben die Genossen eine sehr originelle Politik entdeckt. Wer nicht einer Minderheit  - Asylant oder etwa Homosexueller – angehört, hat sich nichts mehr zu erwarten. Es ist daher gut, dass es mit der SPÖ nach unten geht.“ Eines der vorrangigen Anliegen der SPÖ in unserem Bundesland sei der Erhalt des Binnen-I.  „Es wäre besser, sie würden sich für den Erhalt der Industrie und damit tausender Arbeitsplätze einsetzen. Wir wollen die Arbeitsplätze in Österreich halten“, richtet Haimbuchner Grußworte an die Genossen beim Aufmarsch am Linzer Hauptplatz: „Wir Österreicher haben die Nase voll von Eurer verfehlten Einwanderungspolitik. Wir haben die Nase voll, dass die SPÖ vor den damit einhergehenden Probleme die Augen verschließt“, erinnert der FPÖ-Landesparteiobmann an die jüngsten Schlägereien und Vorkommnisse in Linz, Wels und Steyr. „Ich vermisse hier den Aufschrei der Entrüstungsgesellschaft, wo bleiben die mahnenden Worte des Bundespräsidenten?“

„Wir Freiheitliche haben die Chance, 2015 bei den Wahlen zweiter zu werden“, so der FPÖ-Politiker. Das sei wichtig, „um mit den gröbsten Blödheiten aufzuräumen. Die Menschen haben etwas Besseres verdient und wir Freiheitlichen können es besser – in der EU, im Parlament und auch in Oberösterreich“, ruft Haimbuchner abschließend alle Bürger auf, trotz massiver Enttäuschung über die derzeitige Politik vom Wahlrecht am 25. Mai aktiv Gebrauch zu machen. „Gehen wir am 25. Mai wählen und geben wir gemeinsam der Bundesregierung jenen Denkzettel, den sie verdient.“