LR Dr. Haimbuchner: Oberösterreich als VOEST-Standort sichern

Mix an fehlenden Reformen und EU-Hörigkeit gefährden Wirtschaftsstandort 

Zu den in den vergangenen Tagen in den Medien gebrachten Aussagen von VOEST-Generaldirektor Wolfgang Eder, der mit seiner Kritik am Wirtschaftsstandort Österreich nicht sparte, stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner fest: „Fehlende Reformen, übereifrige EU-Hörigkeit. Dieser Mix bedroht nun den VOEST-Standort Linz und somit tausende Arbeitsplätze in Oberösterreich. Wir müssen alles daran setzen, um die weitere Abwanderung von wichtigen Betrieben aus unserem Land zu verhindern.“

Bereits jetzt investiere die VOEST Milliarden auf Grund der attraktiven Modalitäten in ein neues Werk in Amerika. „Dass für einen Konzern die Wettbewerbsfähigkeit im Vordergrund steht, ist nachvollziehbar. Es kann aber nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden, wenn von der Konzernführung der Standort Linz in Frage gestellt wird. Bereits jetzt haben wir in Oberösterreich und im Zentralraum eine Rekordarbeitslosigkeit. Es ist Zeit, endlich die Lohnnebenkosten zu senken. Es muss Schluss sein mit den fragwürdigen CO2-Emissionszertifikaten“, so der FPÖ-Landesparteiobmann.

Für Haimbuchner zeigt die Österreich-Kritik Eders, aber auch das Klagen von OMV-Chef Roiss über fehlende Reformen, „dass Wirtschaftsminister Mitterlehner gefordert ist. Es muss endlich Schluss sein mit der arbeitsplatzfeindlichen Politik von SPÖ und ÖVP. Wir müssen alles daran setzen, damit die Vernichtung von Arbeitsplätzen verhindert werden. Oberösterreich muss als VOEST-Standort über das Jahr 2019 hinaus gesichert werden. Denn steigt die Arbeitslosigkeit, sinkt die Kaufkraft und in weiterer Folge sind dann auch andere Wirtschaftsbranchen bedroht.“