LR Dr. Haimbuchner: Unterstützung für Versicherungslösung bei Naturkatastrophen

Lasten auf alle gleichmäßig verteilen, um größtmöglichen Schutz zu gewährleisten 

Unterstützung für den Vorschlag der Versicherungswirtschaft, das Risiko im Falle von Naturkatastrophen möglichst breit abzusichern kommt von FPÖ-Landesparteiobmann, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner. Auch die Versicherungswirtschaft verweist auf Katastrophenversicherungs-Modelle aus anderen Staaten. „Eine Versicherungslösung für alle könnte nach dem Vorbild der Schweiz, aber auch Schwedens, Großbritanniens, Norwegens, Belgien oder Spaniens ausgearbeitet werden. Im Schadensfall wäre der Einzelne nicht mehr alleine gelassen und gezwungen, beim Katastrophenfonds einen Antrag punkto finanzieller Unterstützung zu stellen“, so der FP-Landeschef.

Der Katastrophenfonds werde im Moment aus Steuergeldern gespeist. „In den einzelnen Bundesländer gibt es unterschiedliche Regelungen. Dazu kommt, dass derzeit keine Rechtssicherheit gewährt wird. Eine Versicherungslösung würde von jedem einen kleinen Beitrag abfordern. Alle Bürger wären österreichweit im gleichen Ausmaß vor dem Risiko geschützt“, zeigt Haimbuchner auf.

„Ich bin mir sicher, dass die Bürger bereit sind einen Beitrag zu leisten, um die Last und das Risiko gleichmäßig zu schultern. Das fertige Konzept sollte nicht weiterhin schubladisiert bleiben, sondern endlich zur Umsetzung gelangen“, kritisiert Haimbuchner die zögerliche Haltung der anderen Parteien.