LR Dr. Haimbuchner zu Karmasin: Feiertag bringt den Familien nichts

Familien brauchen Wahlfreiheit und längst überfällige Abgeltung der Inflation bei Familienleistungen – Kalte Progression endlich eindämmen, damit Familien wieder mehr Netto vom Brutto bleibt 

„Ein Feiertag für Familien wie von VP-Ministerin Karmasin vorgeschlagen, bringt den Familien nichts. Diese Forderung zeigt erneut, dass die Bundesregierung und allen voran die ehemalige Familienpartei ÖVP längst nicht mehr die Interessen von Eltern und Kindern vertritt. Mütter brauchen eine echte Wahlfreiheit. Statt diesem verspäteten Aprilscherz wäre es längst fällig, endlich die Inflation bei den Familienleistungen abzugelten. Seitens der ÖVP sollten endlich Maßnahmen gesetzt werden, die kalte Progression einzudämmen, damit den Familien wieder mehr Netto vom Brutto bleibt. Dazu bedarf es Mut zu einer Steuerreform. Die Familien brauchen 365 Tage im Jahr mehr Geld in der Börse und nicht einen zusätzlichen Feiertag. Das würde den Familien mehr als jede Feiertagsdebatte bringen.“ Dies stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner fest.

„Was wir schon gar nicht brauchen ist ein Aufrechnen von diversen Gruppen wie in diesem Fall Arbeitnehmer gegen Familien. Nicht der 1. Mai gehört als Tag der Arbeit abgeschafft, sondern eine Valorisierung der Familienleistungen muss endlich her. Seit dem Jahr 2002 gab es keine Anhebung der Familienbeihilfe und der jüngste Beschluss, der mit Sommer dieses Jahres in Kraft tritt, ist ein Armutszeugnis par excellence“, verweist Haimbuchner darauf, dass diese Erhöhung der Familienbeihilfe weiter unter der eingetretenen Inflation liegt.

„Wenn Ihnen die Familien wirklich am Herzen liegen, dann sollten Sie alles daran setzen, die tatsächlich eingetretene Inflation von 25 Prozent auszugleichen. Familienarbeit muss endlich jenen Stellenwert bekommen, die sie verdient.  Und ein Feiertag bringt keiner Familie im täglichen Leben etwas“, schloss Haimbuchner.