LR Dr. Haimbuchner zu VAI: Weckruf an Politik – Bürokratie abbauen, Steuern senken, Energie leistbarer machen

Reformstillstand in Österreich hat ein unternehmens- und arbeitsfeindliches Klima geschaffen

Die Übernahme der VAI durch Mitsubishi ist nun fix, laut Medienberichten wird die Konzernzentrale nach Großbritannien verlegt. Auch in anderen Bereichen kann es zu Arbeitsplatzverlusten am Standort Linz kommen. Dazu stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LR Dr. Manfred Haimbuchner fest: „Das ist mehr als ein deutlicher Weckruf an die Politik. Nun müssen die Verantwortlichen von Rot und Schwarz in der Bundesregierung ihren Worten endlich Taten folgen lassen. Wir können es uns nicht leisten, weiterhin dies Vogel-Strauß-Politik zu akzeptieren.“

„Die Abwanderung von wesentlichen Sparten und Arbeitsplätzen aus dem Bereich des produzierenden Gewerbes muss über den Abbau von Bürokratie, der Senkung von Steuern, sowie der Leistbarmachung von Energie verhindert werden. In Österreich wurde durch den Reformstillstand ein unternehmens- und arbeitsfeindliches Klima geschaffen. Die Vorschläge der Experten und des Rechnungshofes liegen seit Jahren auf dem Tisch, wurden aber von der Großen Koalition schubladisiert“, drängt Haimbuchner auf rasche Reformen.

„Die Lippenbekenntnisse der ÖVP und der SPÖ zu einer Attraktivierung des Wirtschaftsstandorts helfen uns nicht weiter. Landeshauptmann Pühringer und Wirtschaftslandesrat Strugl müssen endlich massiven Druck auf ihre Bundespartei aufbauen, damit es zu keinen Verzögerungen bei Reformen und beim Ausbau der Infrastruktur gibt, wie das Beispiel des verhinderten Breitband-Ausbaus untermauert“, fordert Haimbuchner abschließend.