Mit verpflichtender Integration gegen Extremismus

ÖVP-Bildungslandesrätin Doris Hummer hat nunmehr Maßnahmen zur Integration vorgestellt. Unter anderem gibt es Fortbildungsangebote für Lehre, Workshops für Schüler und Vorträge für Eltern. „Alles schön und gut. In Wahrheit wird aber nur auf jahrzehntelange Fehlentwicklungen reagiert“, fordert FPÖ-Klubobmann Günther Steinkellner, „dass das Problem endlich an der Wurzel gepackt wird. Es muss endlich rechtliche Möglichkeiten gegen Integrationsunwilligkeit geben. Nur so wird man das Problem nachhaltig in den Griff bekommen.“

Seit Jahren wird Integration in Österreich falsch verstanden: Als Angebot von der Mehrheitsgesellschaft an die Zuwanderer. Für die FPÖ ist klar erkennbar: Die Zuwanderer pfeifen sehr oft drauf und leben lieber in ihrer eigenen Welt. „Wie sollen da junge Migranten ein nachhaltiges Verständnis von europäischen, rechtsstaatlichen Werten bekommen“, kritisiert Steinkellner die verfehlte Integrationspolitik.

„Menschen, die zu uns kommen und bei uns bleiben wollen, müssen unsere demokratische Gesellschaft, unser abendländisch-humanistisches Wertesystem akzeptieren, und das ohne Wenn und Aber“, stellt Steinkellner fest. „Wenn wir das aktiv einfordern und Integrationsunwilligkeit gegebenenfalls streng sanktionieren, kann es auch keine großen Probleme mit Extremismus und Radikalisierung an Schulen geben“, so Steinkellner.