Mütter und Familien müssen unterstützt werden!

„Unsere Mütter leisten Unglaubliches für ihre Familien und damit auch für unsere Gesellschaft. Sie nehmen große Entbehrungen auf sich und werden doch immer weniger geschätzt. Frauen, die sich für eine Familie entscheiden, werden trotz ihrer Leistungen als ‚Heimchen‘ belächelt, anstatt anerkannt und unterstützt zu werden. Damit muss Schluss sein“, unterstreicht FPÖ-Klubobmann Günther Steinkellner anlässlich des heutigen Muttertages.

Um die Frauen bei ihrem Kinderwunsch und in ihrer anstrengenden Mutterrolle zu unterstützen, mahnt die FPÖ daher folgende Forderungen ein:

  • Eine Valorisierung der Familienbeihilfe, um den im letzten Jahrzehnt entstandenen Kaufkraftverlust ausgleichen zu können
  • Eine gesetzliche Festschreibung der jährlichen Inflationsanpassung der Familienbeihilfe, des Kinderbetreuungsgeldes und des Kinderabsetzbetrages
  • Eine Verbesserung der Kinderbetreuungsangebote
  • Eine Verbesserung der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten
  • Eine Aufhebung der Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld
  • Eine Ausdehnung des Kinderbetreuungsgeldanspruchs auf generell drei Jahre
  • Eine Verlängerung der Karenzzeit auf drei Jahre
  • Eine Ausweitung des Versicherungsschutzes für alle Kinderbetreuungsgeldbezieher auf drei Jahre

Österreich leidet an einer erschreckenden Kinderarmut. Die Gesellschaft benötigt statistisch 2,1 Kinder pro Frau, um nicht zu schrumpfen. In Österreich liegt dieser Wert gerade einmal bei 1,44. Die demographische Falle schlägt zu. Die Bevölkerung überaltert rapid. Die steigenden Pensionskosten belasten immer weniger Junge immer stärker. Ungebremste Zuwanderung schlecht oder nicht ausgebildeter Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten löst das Problem nicht, sondern verschärft die Probleme des Sozialwesens zusätzlich. Reiner Haseloff, der CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, sagte erst kürzlich: „Es geht um das Überleben unserer Gesellschaft in der Form, wie wir sie kennen.“

„Wir brauchen endlich einen Paradigmenwechsel! Der Internationale Vergleich macht uns sicher. Frankreich, Dänemark und Norwegen haben weit höhere Geburtenraten als Österreich. Das hängt nicht nur mit staatlichen Leistungen, sondern mit einem positiven Familienbild der Gesellschaft und vor allem Respekt und Anerkennung gegenüber den Müttern zusammen“, so Steinkellner.