NAbg. DI Deimek zu Goldpreis: Klage ist wichtiger Schritt

Wann äußert sich Ewald Nowotny?

Die Klage gegen die am Gold-Fixing beteiligten Banken hält FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek für richtungsweisend: „Auch große Player an den Finanzmärkten unterliegen dem Gesetz. Hier verstärkt sich das  Bewusstsein unter den Menschen, dass wir in einer Demokratie und nicht im Würgegriff der Finanzwelt leben wollen.“

Es bestehen konkrete Hinweise darauf, dass der Goldpreis seit zehn Jahren manipuliert wird – meist nach unten. Der US-amerikanische Goldhändler Kevin Maher hat jetzt Klage gegen die am Gold-Fixing beteiligten Banken eingereicht. „Diese Klage könnte einiges bewirken. Ich frage mich nur, weshalb sich Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny bisher nicht zu konkreten Schritten durchringen konnte. Schließlich hält die OeNB 280 Tonnen Gold“, fordert Deimek weitere Maßnahmen.

„Wir werden hier niemanden aus seiner Verantwortung entlassen. Auch nicht Michael Spindelegger“, kündigt Deimek eine entsprechende parlamentarische Anfrage an. Es könne schließlich nicht sein, dass Währung und Gold – und damit der Bürger – im Würgegriff internationaler Großbanken gehalten werden.