NAbg. DI Deimek an Artur Lorkowski: Erneut „Nein“ zur Energieunion

Flüssigerdgas ist trojanisches Pferd der USA

Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek bekräftigte im Zusammenhang mit den Aussagen des polnischen Botschafters Artur Lorkowski erneut das Nein seiner Partei zur Energieunion. „Wir wollen Österreichs und Europas Interessen vertreten und nicht jene der USA. Russland hat sich über Jahrzehnte als verlässlicher Partner erwiesen“, betont Deimek, der auch Mitglied-im Energiebeirat und Energielenkungsbeirat ist.

Flüssigerdgas (Liquid Natural Gas – kurz LNG) sei jedenfalls keine Alternative zu russischem Gas. „Um LNG zuverlässig zu erhalten, bräuchten wir ein Freihandelsabkommen mit den USA und das bedeutet gleichzeitig Chlorhenderln und Monsanto für den Verbraucher“, verweist Deimek auf die Zusammenhänge. South Stream sei die geeignete Antwort auf das ukrainische Transitproblem. Die von Polen angestrebte Energieunion würde für Österreich gravierende Nachteile mit sich bringen. „Hier wird Außenpolitik mit Energiepolitik vermengt, Österreich geriete in außenpolitische Geiselhaft anderer Staaten. Auch ökonomisch wäre es ein Wahnsinn, statt auf russisches Gas auf polnische Kohle zu setzen. Wir werden uns jedenfalls nicht am Schüren von Ressentiments und Feindbildern beteiligen“, schließt Deimek.