NAbg. DI Deimek an Harry Buchmayr: Geht es noch verantwortungsloser?

„VOEST-Rettung ist keine Propagandaschlacht.“

SPÖ-NAbg. Harry Buchmayr versuche offenbar durch Entgleisungen an politischem Gewicht zuzulegen, kritisiert heute FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek. „Soll Eder doch gehen, wenn ihm Österreich und die EU zu klein sind“ – diese Aussage Buchmayrs ist für Deimek „ein höchst verzichtbarer und kaum konstruktiver Beitrag.“

Es gehe schließlich darum, Arbeitsplätze zu retten und den Standort langfristig zu sichern. „Mit ihren Verbalausritten kann niemand seine Miete bezahlen, Herr Buchmayr. Jetzt den ‚Krieg der Worte‘ auszurufen ist zynisch und beweist mangelnde Kompetenz“, so Deimek.

Statt sich durch ebenso auffällige wie problematische Äußerungen in den Vordergrund zu spielen, möge sich Buchmayr endlich an seinen „Genossen Bundeskanzler“ wenden. „Die SPÖ ist ja offenbar dabei, Österreich zu de-industrialisieren. Oder fürchtet der Herr SPÖ-Abgeordnete um sein Nationalratsmandat, wenn er die Interessen der Menschen vertritt?“, so Deimek. Allerdings sei Bundeskanzler Faymann „situationselastisch“ abgetaucht statt sich seiner Verantwortung zu stellen. „Darauf muss hingewiesen werden, auch auf die Gefahr hin, von Harry Buchmayr beschimpft zu werden“, betont Deimek.