NAbg. DI Deimek: Anschober soll seinen Geldhahn für VCÖ zudrehen

Förderungen an VCÖ und Einführung des Lufthunderters lassen schwache Leistung des grünen Landesrats vermuten

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) ist in jüngster Vergangenheit in massive Kritik geraten. Auch renommierte Medien zeichneten ein differenziertes Bild dieser NGO, die sich gleichzeitig im Lobbyistenregister befindet. „Oberösterreichs grüner Landesrat Anschober scheint beim VCÖ nicht gerade den Sparstift anzusetzen. Ich frage mich, welchen konkreten Mehrwert seine Zahlungen in der Höhe von 24.500 an den VCÖ haben sollen?“, fordert der FPÖ-Verkehrssprecher und Steyrer Nationalratsabgeordnete, Gerhard Deimek, Antworten. Im Jahr 2008 erhielt der VCÖ 5.000 Euro von Landesrat Anschober, ein Jahr später 7.500. In den Jahren 2010 und 2011 flossen jeweils 6.000 Euro an den „Lobbyisten-Club“. Anschober sei gut beraten seinen Geldhahn für den VCÖ zuzudrehen.

„Diese Geldflüsse für den VCÖ sind ein Beleg dafür, wie dringend der Subventionsdschungel durchforstet werden muss“, kritisiert Deimek. „Wenn ich daran denke, wofür der VCÖ in der Vergangenheit subventioniert wurde, denke ich, dass dieses Geld wesentlich besser investiert hätte werden können“, erinnert Deimek daran, dass der VCÖ von anderer Stelle 25.000 Euro für eine Studie mit dem Titel „Telefonieren am Steuer“ bekommen habe.

Weshalb man in Anschobers Büro offenkundig die Expertise des VCÖ benötige, ist Deimek schleierhaft. Die Arbeit und Unsummen an Steuergeld an außenstehende Ideenschmieden auszulagern, sei keine Alternative zur eigenen Kompetenz. „Die Einführung des Lufthunderters und Förderungen an den VCÖ lassen jedenfalls eine schwache Leistungsbilanz des grünen Landesrates vermuten“, so Deimek.