NAbg. DI Deimek: Bundesregierung muss sich offiziell von US-Sanktionsplänen distanzieren!

Sichere Energieversorgung statt Biden und Kwasniewski – Polnische Kohle und US-Flüssiggas sind keine Alternative!

Eine klare Absage an die publik gewordenen Sanktionspläne der USA gegen Russland erteilt der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek, der auch Mitglied im Energiebeirat und Energielenkungsbeirat ist. „Diese Sanktionen zielen in ihrer Breitenwirkung auf die eurasische Energieversorgung ab. Dann bliebe uns mittelfristig polnische Kohle und amerikanisches Flüssiggas“, beantwortet Deimek die Frage nach dem cui bono.

Im Zuge der Wahlen am 25. Mai in der Ukraine wird es mit einiger Wahrscheinlichkeit zu Ausschreitungen kommen. Für den Fall, dass die Wahl scheitern sollte, scheinen sich die USA und die EU bereits auf Russland als Schuldigen geeinigt zu haben. „Die Wirtschaftssanktionen der Stufe 3 sollen nach den Plänen der US-Administration die Erdgasindustrie und den Bergbausektor umfassen. Das trifft den Lebensnerv Europas“, macht Deimek auf die Gefahren aufmerksam, die mit den Vorstellungen der USA für Europa verbunden sind. „Hier muss die Bundesregierung klar Stellung für Österreich und Europa und gegen diese Visionen von der anderen Seite des Altantik Stellung beziehen“, fordert Deimek.

Dass Hunter Biden und Aleksander Kwasniewski just in diesem Umfeld in einem bedeutenden ukrainischen Energiekonzern an entscheidenden Positionen auftauchen, ließe Vermutungen berechtigt erscheinen. „Ich möchte unsere Energieversorgung jedoch nicht von amerikanischem LNG und polnischer Kohle abhängig wissen. Diversifizierung und Risikomanagement sehen jedenfalls anders aus“, schließt Deimek.