NAbg. DI Deimek: Energieunion führt in die Militärunion

Ukraine ist die einzige Gefahr für unsere Energieversorgung – Nein zu Doland Tusk, Michel Barnier und der CIA

EU-Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier forderte in der polnischen Hauptstadt die Schaffung einer europäischen Energieunion. „Das wäre Wahnsinn. Eine derartiges Konstrukt wäre ein weiterer Schritt hin zum EU-Superstaat, in dem wir jede Mitbestimmung verlieren“, erteilt der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek dem Vorhaben eine klare Absage.

Der Vorschlag der polnischen Premierministers Donald Tusk nach der Schaffung einer europäischen Energieunion wird aktuell auch von Michel Barnier erhoben. Dadurch solle die Energieversorgungssicherheit zurückgewonnen werden. „Österreich hat Lieferverträge für russisches Gas bis ins Jahr 2027 und Gazprom bietet Preisrabatte. Die Ideen und Argumente der Herren Tusk und Barnier sind vor diesem Hintergrund an Zynismus kaum zu überbieten“, fordert Deimek, der die FPÖ im Energiebeirat und Energielenkungsbeirat des Wirtschaftsministeriums vertritt, eine realitätsorientierte Debatte. „Gegenwärtig ist die Ukraine die einzige Gefahr für unsere Energieversorgung“, merkt Deimek an.

Dass in der ukrainischen Energiewirtschaft der Sohn von US-Vizepräsident Joe Biden installiert wurde, zeige, welche Ziele im Umfeld des Konfliktes verfolgt würden. „Europas Interesse muss in einer Entspannung liegen. Energiepolitische Blockbildung würde – wenn ich mir dir derzeitige Entwicklung ansehe – wohl mittelfristig in eine Militärunion münden“, wünscht sich Deimek weniger Schlafwandlertum. „Was hier passiert mag im Interesse der US-Administration, der CIA oder chronisch russophober Strömungen sein – aber sicherlich nicht in unserem“, schließt Deimek.