NAbg. DI Deimek: Extremistische Ukrainer gefährden unsere Energiesicherheit

Sebastian Kurz muss Österreichs Interessen vertreten

Kommissionspräsident Barroso versucht Russland in der Frage der Energielieferungen als unzuverlässig darzustellen. „Wenn die Ukraine erhaltene Gaslieferungen nicht bezahlt, wird sie keines bekommen. Das ist in einer Marktwirtschaft nicht verwunderlich“, kommentiert der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek, der Mitglied im Energiebeirat des Wirtschaftsministerium ist. Allerdings drohten ukrainische Extremisten hingegen bereits mit Anschlägen.

Die Warnung Wladimir Putins, dass problematische Zahlungsmodalitäten seitens der Ukraine zu einer Einstellung von Lieferungen an diesen Staat und in der Folge zu Lieferengpässen in den Westen führen könnten, sorgte für Aufsehen. „Barroso versucht hier Russland als Buhmann darzustellen. Aber tatsächlich hat sich die Ukraine einmal mehr als schwächstes Glied in der Verlässlichskeits-Kette erwiesen“, fordert Deimek eine Politik, die sich nicht an Blockdenken, sondern Realitäten orientiert. „Europa bewegt sich in schlafwandlerischer Manier in einen neuen Konflikt – genau hundert Jahre nach 1914. Außenminister Sebastian Kurz muss endlich aus seinem Brüsseler Bann erwachen und Österreichs Interessen vertreten. Auch seine einseitige Parteinahme für die Putschistenregierung der Ukraine gefährdet unsere Energieversorgung“, kritisiert Deimek. „Bisher vermisse ich klare Worte dazu, dass der Extremist Dmitri Jarosch Pipelines angreifen will, sollte es zu einem Konflikt mit Russland kommen. Warum werden diese Drohungen ausgeblendet?“, erwartet sich Deimek Antworten. „Jarosch war sogar konkret als Regierungsmitglied im Gespräch. Allein das sollte uns zu denken geben“, schließt Deimek.