NAbg. DI Deimek: Fordere klares Bekenntnis zu South Stream

Entflechtung bringt Neutralität

Ein klares Bekenntnis zum Pipelineprojekt South Stream seitens der österreichischen Bundesregierung fordert der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek, der seine Partei im Energiebeirat und Energielenkungsbeirat des Wirtschaftsministeriums vertritt. „Hier geht es um unsere Energieversorgungssicherheit. Serbien und Bulgarien agieren in dieser Causa vorbildlich. Auch Österreich darf sich dem Druck allzu anglophiler Kräfte nicht beugen“, wünscht sich Deimek ein Festhalten am Projekt.

Das Pipelineprojekt South Stream würde den ukrainisch-russischen Konflikt durch eine Umgehung kritischer Gebiete in seinen Auswirkungen wesentlich entschärfen. Die Energieversorgungssicherheit der Europäischen Union würde massiv erhöht. „Dass Energiekommissar Günther Oettinger dieses Projekt zum Schlagstock gegen Russland umfunktionieren möchte, ist mehr als verantwortungslos. Eine klare Positionierung der Bundesregierung und insbesondere Reinhold Mitterlehners für das South Stream ist längst überfällig“, fordert Deimek mehr Einsatz für Österreichs Interessen. „Hier sollten wir denselben Weg einschlagen wie etwa Bulgarien. Auch Serbien ist offenbar in der Lage, entsprechend seinen Interessen aktiv zu werden. Hier darf Österreich nicht zurückstehen“, betont Deimek, dass die Entflechtung von Gastransit und ukrainischem Konfliktherd auch die neutrale Position unserer Heimat befördern würde.