NAbg. DI Deimek fordert Ausländermaut auch in Österreich

Bundesregierung soll deutsches Modell einführen anstatt sich weinerlich an Brüssel zu wenden

Am 1. Jänner 2016 werde die Ausländermaut auf deutschen Autobahnen verwirklicht werden, erklärte der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt. „Ich wünsche mir das Modell der deutschen Ausländermaut auch in Österreich“, fordert der FPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Deimek Beweglichkeit seitens der Bundesregierung ein.

Seitens der österreichischen Verkehrsministerin Doris Bures sei dazu bisher wenig Konstruktives zu vernehmen gewesen, kritisiert Deimek: „Der Klagsweg über Brüssel würde Jahre dauen. Stattdessen sollten wir das deutsche Modell der Ausländermaut für PKWs auch in Österreich einführen.“

Österreich sei ein europäischer Verkehrsknotenpunkt. „Wir müssen unsere zentrale Lage in Europa endlich zu unserem Vorteil nutzen. Wenn die Ausländermaut auch in Österreich kommt, können wir die Menschen massiv entlasten“, erklärt Deimek. Die Autobahnvignette etwa wäre den Fahrzeughaltern von in Österreich angemeldeten Autos ebenso zurückerstatten, wie im deutschen Modell. „Das würde die Menschen entlasten und Mobilität leistbarer machen“, ergänzt Deimek.

„Die Bundesregierung sollte sich nicht bloß und in geradezu weinerlicher Manier an Brüssel wenden, sondern endlich die Interessen der Menschen dieses Landes mit Nachdruck vertreten. Gestalten Sie Politik, anstatt lediglich Probleme zu verwalten“, fordert Deimek mehr Einsatz von Bures.