NAbg. DI Deimek: Freue mich über Fortschritte von South Stream

Europa darf nicht von USA abhängig werden -  Bestellung Hunter Bidens muss Warnsignal sein

Die Pipeline South Stream wird wesentlich zur Energieversorgungssicherheit Österreichs und Europas Beitragen. „Die Abhängigkeit gegenüber der Ukraine als Transitland wird in den nächsten Jahren erheblich reduziert werden“, zeigt sich der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek erfreut, der Mitglied im Energiebeirat und Energielenkungsbeirat des Wirtschaftsministeriums ist.

„Europa darf sich nicht in zusätzliche Abhängigkeiten von den USA drängen lassen. Flüssigerdgas ist keine tragbare Alternative für russische Erdgaslieferungen“, hält Deimek fest. Wohin die Reise im Umfeld des Ukraine-Konfliktes geht, lasse sich anhand jüngster Ereignisse erahnen: Hunter Biden, Sohn des US-amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden, wurde nach aktuellen Pressemeldungen ins Direktorium des ukrainischen Erdöl- und Erdgasunternehmens Burisma berufen. „Das muss ein Weckruf für Europa sein. Augenscheinlich nutzen die Vereinigten Staaten die Ukraine-Krise, um ihren Einfluss im Bereich der Energieversorgung auszubauen“, weist Deimek auf mögliche Zusammenhänge hin. „Während das Schreckgespenst der angeblichen russischen Gaswaffe regelmäßig an die Wand gemalt wird, bleiben die Auswüchse des US-amerikanischen Rohstoffimperialismus meist unerwähnt“, schließt Deimek.