NAbg. DI Deimek: Goldrückführung würde nur 3,8 Millionen Euro kosten

Warum will Nowotny unser Gold nicht in Sicherheit bringen? – Finanzminister muss Verantwortung wahrnehmen

Die Deutsche Bundesbank gab Details zur Goldrückführung bekannt. Für die bisherigen 37 Tonnen seien demnach 600.000 Euro an Kosten entstanden. „Bei vergleichbaren Kosten wären mit 3,8 Millionen Euro alle Barren der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Österreich – und somit in Sicherheit“, rechnet der FPÖ-Nationalratsabgeordnete und Gründer der Initiative „Rettet unser österreichisches Gold“, Gerhard Deimek, hoch.

„Jetzt wird die Frage umso spannender, weshalb sich die OeNB mit Ewald Nowotny gegen die Goldrückführung sperrt. Die Kosten können kaum der Grund sein“, stellt Deimek erste Fragen in den Raum und kündigt eine schriftliche parlamentarische Anfrage an.

„Wenn ich mir die Milliardenhaftungen für südliche Pleiteländer ansehe, wären diese 3,8 Millionen sehr gut investiertes Geld. Das ist den Österreicherinnen und Österreichern ihre Souveränität wert“, untermauert Deimek seine Forderungen.

„Ich fordere auch Finanzminister Michael Spindelegger auf, seine Verantwortung gegenüber der Republik endlich wahrzunehmen und Ewald Nowotny die Leviten zu lesen“, so Deimek, der den Vizekanzler in die Pflicht nimmt. Der FPÖ-Mandatar erneuert weiters die Forderung nach einer Abdankung Nowotnys.