NAbg. DI Deimek: Großbritannien setzt auf russisches Gas

Wer wird Sanktionen bezahlen? – Regierung muss Interessen Österreichs vertreten!

Während die EU und Österreich täglich mit neuen Sanktionsdrohungen gegen Russland auftrumpfen, sichert Großbritannien seine Energieversorgung. Der britische Energiekonzern Centrica wird Angaben der „Huffington Post“ zufolge im Oktober mit dem direkten Import von russischem Erdgas beginnen. „Während auf EU-Ebene die Sanktionskeule geschwungen wird, mischt Großbritannien die geopolitischen Karten neu“, fasst der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek zusammen. „Österreichs Bundesregierung scheint diese Entwicklung zu verschlafen. Am Ende werden unsere Betriebe und Haushalte die Rechnung für Interessen begleichen, die nicht die unseren sind“, warnt Deimek.

Die Bundesregierung müsse endlich erkennen, wohin die Reise geht. „Diese irrwitzige Sanktionspolitik muss schleunigst beendet werden – im Interesse Österreichs und Mitteleuropas. Natürlich müssen wir vor allem darauf setzen, die Abhängigkeit Österreichs durch eine verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energieträgern zu nutzen. Das wird aber kaum von heute auf morgen umzusetzen sein. Schuld daran ist auch die zaghafte Energiepolitik der Bundesregierung. Am Ende könnten wir von Gaslieferungen abgeschnitten werden oder wesentlich höhere Preise als bisher bezahlen müssen“, warnt Deimek, der Mitglied im Energiebeirat und Energielenkungsbeirat ist.

„Die Regierung muss die Interessen Österreichs vertreten. Ich möchte nicht, dass der Endverbraucher im neutralen Österreich am Ende für die geopolitischen Spiele des Westens die Rechnung bezahlt. Wir dürfen nicht zugunsten anderer auf unsere Partnerschaft mit Russland verzichten oder Raubbau an ihr betreiben“, schließt Deimek.