NAbg. DI Deimek zu Diesel und Maut: Verkehrspolitische Geisterfahrt der Bundesregierung

Österreichs Interessen bleiben durch SPÖ und ÖVP auf der Strecke

ÖVP-Umweltminister Andrä Rupprechter macht durch bestenfalls bemerkenswerte Ankündigungen gegen Dieselfahrzeuge auf sich aufmerksam. Verkehrsminister Jörg Leichtfried scheitert unterdessen am Management der deutschen Maut. „Diese Regierung ist offenkundig nicht mehr arbeitsfähig. Autofahrer noch weiter zur Kasse zu bitten ist keine ernstzunehmende Politik“, kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher, NAbg. Dipl.-Ing. Gerhard Deimek beide Minister.

Österreichs Autofahrer sehen sich mit weit überhöhten Kosten konfrontiert. Zumindest in Bezug auf Dieselfahrzeuge werden diese wohl weiter steigen, wie die jüngsten Aussagen Andrä Rupprechters vermuten lassen. „Wir Freiheitliche stellen uns ganz klar gegen jede Verteuerung von Dieselfahrzeugen. Derartige Vorstellungen sind sozialpolitisch untragbar“, bekennt sich Deimek zur privaten Mobilität. „Offenkundig will die Regierung durch faktische Dieselstrafen von ihrem Versagen im Bereich der deutschen Maut ablenken“, wird Deimek konkret. „Es wäre wohl besser, hier in bilaterale Verhandlungen mit Deutschland zu treten und deren Konzept zu übernehmen, als den Klagsweg zu beschreiten“, wünscht sich Deimek ein lösungsorientiertes Vorgehen. „Diese Regierung ist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um die Interessen Österreichs zu wahren“, schließt Deimek.