NAbg. DI Deimek zu EU-Maut-Richtlinie: Klares Nein zu Brüsseler Regulierungswut

Jörg Leichtfried muss Farbe bekennen

„Die geplante Novelle der EU-Maut-Richtlinie würde ungeheuerliche finanzielle Belastungen – besonders für Berufstätige – mit sich bringen. Wir Freiheitlichen stemmen uns gegen diese bürgerfeindliche Maßnahme“, sagte heute FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Dipl.-Ing. Gerhard Deimek.

Zahllosen Pendlern stehe in Gestalt der Novelle der EU-Maut-Richtlinie finanzieller Schaden ins Haus. „Die Maut soll nach dem Willen der EU kilometerabhängig sein und zu Stoßzeiten steigen können. Das ist nichts anderes als ein Schlag ins Gesicht arbeitender Menschen“, forderte Deimek den Verkehrsminister auf, sich für die Interessen der Österreicher einzusetzen.

„Das österreichische Mautsystem hat einigen Vorbildcharakter. Es darf nicht einfach auf Brüsseler Zuruf über Bord geworfen werden“, sieht Deimek die fragwürdige Überlegung in einer Reihe mit der bereits angedachten Belastung von Dieselfahrern und ihrer faktischen Verbannung aus Städten. „Wir müssen wieder konstruktiv über Mobilität diskutieren. Das Auto ist schließlich eine Errungenschaft und keine Geißel“, so Deimek.