NAbg. DI Deimek zur Nationalbank: Herr Raidl, treten Sie zurück!

Entschuldigen Sie sich bei den Menschen!

Der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank, Claus Raidl, sprach im Rahmen der Präsentation des Geschäftsberichtes der OeNB im Zusammenhang mit Fragestellungen der Goldlagerung von  “einfachen Gemütern“. „Ich fordere den Rücktritt des Nationalbankpräsidenten. Hier zeigt sich einmal mehr die unfassbare Abgehobenheit, mit der die Anliegen vieler Menschen dieses Landes einfach abgetan werden“, kommentiert der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek.

Wie untergeordnet das Gold der Menschen dieses Landes behandelt werde zeige etwa, dass sich Ewald Nowotny und Claus Raidl zunächst einmal nicht einig waren, ob der Rechnungshof die in London gelagerten Goldbestände bereits geprüft habe. „Dem Parlament  muss jetzt umgehend ein entsprechender Bericht über die Prüfung vorgelegt werden und das in unzensierter Form“, spielt Deimek auf skandalöse Umstände in der Bundesrepublik Deutschland an. „Ich freue mich über den Erfolg der Initiative ‚Rettet unser österreichisches Gold‘ und vieler Menschen dieses Landes. Die OeNB musste beginnen, ihre Karten offenzulegen“, zeigt sich Deimek vorsichtig optimistisch. „Aber ich habe im Zusammenhang mit der Nationalbank bereits einige Überraschungen erlebt und die wenigsten waren erfreulich. Wir werden genau und akribisch aufarbeiten, was genau wie und von wem geprüft wurde“, kündigt Deimek weitere Aktivitäten an. „Unser Ziel ist dann erreicht, wenn das Gold der OeNB zur Gänze und physisch in Österreich gelagert und diese eiserne Reserve garantiert nicht verkauft wird“, gibt sich Deimek weiterhin kämpferisch.

Die Ausritte von Nationalbankpräsident Claus Raidl, der im Rahmen der Pressekonferenz Menschen, die kritische Fragen zur Goldlagerung der OeNB stellen, als „einfache Gemüter“ betitelte, sind für Deimek absolut untragbar. „Ich fordere den Rücktritt von Herrn Raidl. Diese Präpotenz und herablassende Haltung gegenüber den Anliegen der Menschen disqualifiziert ihn. Herr Raidl: Entschuldigen Sie sich und treten Sie ab“, schließt Deimek.