NAbg. Kitzmüller: Den Familien fehlen Millionen im Geldbörsel – der Finanzminister muss handeln!

„Der Finanzminister schaut zu, wie Familien wegen komplizierter bürokratischer Erfordernisse bei der Arbeitnehmerveranlagung auf dringend benötigtes Geld verzichten müssen.“

„Laut Medienberichten ’schenken‘ Familien dem Finanzminister jedes Jahr mehrere Millionen Euro pro Jahr, weil sie unfreiwillig – durch Fehler bei der Arbeitnehmerveranlagung – auf Gelder aus Kinderabsetz- und Kinderfreibeträgen verzichten. ÖVP-Finanzminister Spindelegger ist aufgefordert, durch eine entsprechende Informationspolitik und die einfache Gestaltung der Formulare den Familien den Zugang zu den ihnen zustehenden Geldern zu erleichtern“, fordert heute FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller.

„Seit mehr als fünf Jahren können Eltern die Kosten für Kinderbetreuung als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Darüber hinaus wurde ein Kinderfreibetrag in der Höhe von jährlich 220 Euro pro Kind geschaffen. Medienberichten zufolge dürften die dafür vorgesehenen Mittel in den vergangenen Jahren bei weitem nicht ausgeschöpft worden sein“, erklärt die freiheitliche Familiensprecherin. 2010 sollen es, so Kitzmüller, gerade einmal 113 Millionen Euro gewesen sein, die sich die Steuerzahler aus diesem Titel „zurückholten“. Medienberichten zufolge bleiben allein in Tirol 22 Millionen Euro pro Jahr liegen, weil die Arbeitnehmerveranlagung nicht richtig ausgefüllt ist und die Familien um die ihnen zustehenden Kinderabsetz- und Kinderfreibeträge „umfallen“, so Kitzmüller.

„Das Leben für die Familien wird immer teurer und der Finanzminister schaut zu, wie sie aufgrund komplizierter bürokratischer Erfordernisse bei der Arbeitnehmerveranlagung auf dringend benötigtes Geld verzichten müssen. Das kann es wohl nicht sein!“, so Kitzmüller.