NAbg. Kitzmüller zu Karmasin: Familien mit einem Feiertag abspeisen zu wollen ist scheinheilig und zynisch!

„Wenn Karmasin die automatische jährliche Valorisierung der Familienbeihilfe umsetzen und nicht jede Steuerbelastung mittragen würde, hätten die Familien wirklich etwas zu feiern.“

„Familienministerin Karmasin soll für die österreichischen Familien bessere Rahmenbedingungen schaffen. Sie mit einem Feiertag abspeisen zu wollen, ist scheinheilig. Das im Austausch mit dem 1. Mai tun zu wollen, ist darüber hinaus zynisch: Der ‚Tag der Arbeit‘ ist für zehntausende Familien bereits der Tag der Arbeitslosigkeit, die sie in ihrer Existenz bedroht und an die Armutsgrenze drängt“, so heute FPÖ-Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller.

„Die heimischen Familien brauchen keine ‚Showeinlagen‘, sondern echte Familienpolitik – und die lässt die Ministerin vermissen“, so Kitzmüller weiter. Auf der einen Seite seien die Familien von ständigen Teuerungen, Steuererhöhungen, immer neuen und höheren Gebühren und Abgaben belastet. „Auf der anderen Seite ist etwa die vor kurzem beschlossene Erhöhung der Familienbeihilfe maximal ein Placebo. Der Wertverlust durch die jahrelange Nicht-Anpassung wird nicht einmal ansatzweise ausgeglichen. Abseits dessen wird die Erhöhung allein durch das Kfz-Steuerpaket ‚aufgefressen‘“, betont Kitzmüller.

„Wenn die Ministerin eine ‚Tag der Familie‘ begehen will, sollte sie erstens die automatische jährliche Valorisierung der Familienbeihilfe umsetzen und zweitens nicht jede neue, zusätzliche Steuerbelastung im Ministerrat mittragen. Dann hätten die Familien einmal wirklich etwas zu feiern“, so Kitzmüller.