NAbg. Mag. Haider fordert vollständige Abschaffung der Kalten Progression

Schneider-Studie beweist Untauglichkeit von Schellings Modell

„Ich bleibe dabei: Die Kalte Progression muss ein für alle Mal abgeschafft werden“, erklärt der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Mag. Roman Haider.  Es dürfe nicht sein, dass der Staat sich auf Kosten seiner Bürger ein Körberlgeld verdiene, das jede Steuerreform innerhalb weniger Jahre völlig zu Nichte mache.

Entgegen seiner Ankündigung will Finanzminister Hans Jörg Schelling jedoch offensichtlich an der Kalten Progression festhalten. Dies untermauert jetzt auch eine Studie von Prof. Friedrich Schneider von der JKU Linz. Wörtlich heißt es dort zu Schellings Modell: „Da die Tarifanpassung nicht einmal im Jahr 2021 den völligen Wegfall der kalten Progression bewirkt, kann von einer Abschaffung der kalten Progression in diesem Szenario keine Rede sein, da die kalte Progression mit einem Betrag von insgesamt rund 3 Mrd. Euro nicht an den Steuerzahler zurückgezahlt wird.“

„Schellings Vorschlag fügt sich damit nahtlos in die bisherige Regierungspolitik der leeren Versprechungen ein“, kritisiert Haider. „Wir fordern deswegen weiterhin eine jährliche Inflationsanpassung der Steuerstufen, um die Kalte Progression abzuschaffen. Auch eine Anpassung der Steuerfreibeträge ist aus meiner Sicht anzudenken“, so Haider abschließend.