NAbg. Mag. Haider: Rückgang bei Infrastrukturinvestitionen im Tourismus ist Alarmsignal

Förderoffensive ist Gebot der Stunde 

Große Besorgnis ruft der Rückgang bei den Infrastrukturinvestitionen beim Obmann des parl. Tourismusausschusses, FPÖ-Tourismussprecher NAbg. Mag. Roman Haider hervor. Seien es 2007 noch rund 70 Mio. Euro gewesen, die von der Tourismuswirtschaft in die Infrastruktur investiert wurden, so sei dieser Betrag zuletzt auf 27 Mio. Euro pro Jahr geschrumpft, verweist Haider auf jüngste Veröffentlichungen der Hotel- und Tourismusbank (ÖHT). Haider fordert in diesem Zusammenhang den zuständigen Wirtschaftsminister auf, eine Förderoffensive für Investitionen in die Infrastruktur zu starten.

„Ein Rückgang von 70 Mio. auf 27 Mio. bei den Infrastrukturinvestitionen im Tourismus seit dem Jahr 2007 schwächt die österreichische Tourismuswirtschaft,“ stellt Haider fest.  Gerade bei der Bilanz des heurigen schneearmen Winters stelle sich die Frage, ob diese anders ausgefallen wäre, wenn in der Vergangenheit mehr Geld in die touristische Infrastruktur geflossen wäre. Man hätte auf diese Art und Weise Alternativen für schneearmen Regionen schaffen können, zeigt Haider auf. Daher sei es Gebot der Stunde, dass man sich im zuständigen Wirtschaftsministerium Gedanken über eine Förderaktion zur Ankurbelung der Infrastrukturinvestitionen im Tourismus mache, sieht Haider Wirtschaftsminister Mitterlehner in der Pflicht.

„Natürlich ist mir klar, dass in der Vergangenheit ein großer Teil dieser Investitionen in den Bau von Beschneiungsanlagen geflossen ist, weshalb ein gewisser Rückgang der Investitionssumme durchaus erklärbar ist. Trotzdem sollte uns das Ausmaß des Investitionsrückganges alarmieren. Da es sich definitiv nicht um den letzten schneearmen Winter gehandelt hat, ist es unverantwortlich, sich nicht um Attraktionen abseits der Skipisten umzusehen,“ erklärt Haider.  Aber nicht nur im Winter, auch im Sommer blieben vielfach die Alternativen aus, sollte das Wetter nicht mitspielen. Die Folgen seien Umbuchungen und Einbußen für unseren Tourismus. „Das Wetter werden wir nicht ändern können, aber unser Angebot können wir erweitern und verbessern und genau das sollten wir auch tun“, so Haider. „Diese Einsparungen finden am falschen Fleck statt und gerade kleinere Skigebiete oder Tourismusbetriebe, machen wetterbedingte Einnahme-Flauten nicht unbegrenzt mit. Gerade hier gilt es, das Angebot durch Investitionen zu erweitern und wetterresistente Alternativen zu schaffen.“