NAbg. Mag. Haider zu durchwachsenem Winterergebnis: Belastungen für Tourismusbetriebe reduzieren, Investitionen forcieren, Österreich Werbung besser ausstatten

Winter-Gästezahlen belegen Wichtigkeit von  Investitionen in Alternativangebote

„Der Rückgang der Nächtigungen im vergangenen Winter um 1,7 % muss uns zeigen, wie wichtig es ist, gerade jetzt die Unternehmer zum Investieren zu ermutigen, um so für Alternativangebote zu sorgen“, so der Freiheitliche Tourismussprecher und Vorsitzende des Tourismusausschusses im Parlament, NAbg. Mag. Roman Haider angesichts des Rückgangs der Nächtigungen auf 64,46 Millionen im vergangenen Winter.

„Ein Teil des Rückgangs ist sicherlich dem heuer sehr warmen Wetter geschuldet“, so Haider. Für die Schneelage im Winter und das Wetter könne man nichts. Man müsse sich aber unbedingt Alternativen für die Gäste überlegen. „Auch die Aufenthaltsdauer sinkt immer weiter; die Gäste geben weniger aus und die Nachfrage nach höherpreisigen Angeboten geht auch zurück“, umreißt Haider die Problematik. Hier müsse dringend gegengesteuert werden. „Vielleicht sollte man sich daran erinnern, dass Menschen, die von weiter her kommen, auch länger bleiben. Es muss die Nachfrage auf zahlungskräftigen Märkten angekurbelt und neue Märkte verstärkt bearbeitet werden. Daher ist es unerlässlich, die Österreich Werbung (ÖW) – wie von uns Freiheitlichen schon immer gefordert – mit genügend Geld auszustatten. Jeder Euro der hier investiert wird, kommt verdoppelt zurück“, erinnert Haider daran, dass die Mittel für die ÖW seit 12 Jahren gleichgeblieben sind und nicht einmal inflationsbereinigt wurden und fordert den Wirtschaftsminister auf, in diese Richtung tätig zu werden.

„Außerdem müssen alle Unternehmer ermutigt werden, trotz wirtschaftlich angespannter Zeiten zu investieren, um auch weiterhin attraktiv zu bleiben. Die Österreichische Hotel und Tourismusbank ist hier ein guter Partner, der nicht nur mit zinsgünstigen Krediten und Garantien, sondern auch mit Rat zur Seite steht“, so Haider. Gerade jetzt bräuchten die Unternehmer die notwendigen Rahmenbedingungen, um wirtschaftlich weiter erfolgreich sein zu können. Lohnkosten müssten jetzt gesenkt werden und Belastungen gehörten jetzt reduziert, zeigt sich NAbg. Haider besorgt.

„Wenn wir den Tourismus nicht rasch entlasten, können die Unternehmen die geänderten Rahmenbedingungen nicht mehr abfedern. Hier ist die Politik gefragt, die den Bürokratiedschungel und die Schikanen abbauen und auch Abgaben reduzieren soll. Es ist an der Zeit, sämtliche Vorschriften zu durchforsten, um den Unternehmen das (Über-)Leben zu erleichtern. “, so Haider abschließend.