NAbg. Mag. Schrangl: Endgültiges Aus der Mietvertragsgebühr beschlossen

„FPÖ ist ‚Reformmotor der Republik‘ – das Mietrecht muss grundlegend reformiert werden“

„Ich freue mich sehr, dass die Mietvertragsgebühr für Wohnraum endgültig gefallen ist“, sagte heute der freiheitliche Bautensprecher Mag. Philipp Schrangl. „Diesem Relikt aus der Zeit von Maria Theresia – in der es aufgrund des vorherrschenden Analphabetismus noch der schreibkundige Finanzbeamte war, der den Mietvertrag aufsetzte – stand dieser Gebühr keine Gegenleistung des Staates mehr gegenüber. Daher war die Abschaffung dieser unfairen Gebühr längst überfällig“, betonte Schrangl.

„Es ist uns gelungen, einen Gewinn für beide Seiten zu erreichen, ohne Vermieter und Mieter gegeneinander auszuspielen. Die Abschaffung dieser Gebühr bedeutet eine echte Entlastung für die Mieterinnen und Mieter, aber auch für die Vermieter – für diese fällt nämlich der Verwaltungsaufwand bei der Einhebung und Abfuhr dieser Gebühr weg“, erklärte Schrangl.

„Für eine 60 Quadratmeter Mietwohnung, die 600 Euro monatlich kostete, war eine Mietvertragsgebühr von 216 Euro zu bezahlen. Vor allem junge Menschen und Familien stellt ein Umzug oder der Einzug in eine neue Wohnung vor eine große finanzielle Herausforderung. Durch den Wegfall der Mietvertragsgebühr wird nun eine echte Entlastung spürbar. Von einem Wahlgeschenk kann keine Rede sein, denn hier hat der Staat bisher beinhart abkassiert“, so Schrangl.

„Das war ein erster Schritt. Klar ist, dass das Mietrecht grundlegend reformiert werden muss. Es braucht durchdachte Maßnahmen, um die Wohnkosten in Österreich zu senken und gleichzeitig Investitionsanreize zu setzen. Wieder einmal haben wir Freiheitliche bewiesen, dass wir als ‚Reformmotor der Republik‘ fungieren, den rot-schwarzen Stillstand aufbrechen, Probleme an der Wurzel packen und echte Lösungen zum Vorteil aller Österreicher bieten“, sagte Schrangl.