NAbg. Mag. Schrangl: EU-weite Erhebung zeigt, wo dringender Handlungsbedarf besteht

Jegliche Art von Gewalt gegen Schwächere ist abzulehnen und darf nicht verharmlost werden

„Die neueste Erhebung innerhalb der EU bezüglich Gewalt gegen Frauen zeichnet ein erschreckendes Bild“, so der Freiheitliche Abgeordnete und Mitglied im Gleichbehandlungsausschuss Philipp Schrangl.

Jegliche Form von Gewalt gegen Schwächere sei grundsätzlich und strikt abzulehnen. Besonders beunruhigend sei, dass einerseits die meisten Vorfälle innerhalb der eigenen vier Wände und innerhalb der Partnerschaften stattfinden und nicht zur Anzeige gebracht würden, so Schrangl weiter.

„Gewalt gegen Frauen hat nicht nur Auswirkungen auf die Opfer selbst, sondern auch auf deren Familien und auf die Gesellschaft als Ganzes. Irritierend ist auch, dass die Studienersteller feststellen mussten, dass es in vielen EU-Mitgliedstaaten immer noch einen Mangel an umfassenden, vergleichbaren und verlässlichen Daten über Umfang und Beschaffenheit dieses Problems gibt. Somit stützen sich die politischen und konkreten Maßnahmen bei der Bekämpfung von Gewalt nicht immer auf aktuelles und brauchbares Zahlenmaterial“, führt Schrangl weiter aus.

Er werde mittels parlamentarischer Anfrage herausfinden, ob die zuständige Ministerin in Österreich über aussagekräftige Fakten und Zahlen verfüge. Im Zusammenhang mit der neuersten Studie seien auch die Fragen interessant, welche durch die Agentur der Europäischen Union gestellt wurden. Auch hier wäre eine Information an das Parlament wünschenswert, so Schrangl abschließend.