NAbg. Mag. Schrangl zu Wohnbau: Mitterlehner agiert mit Janusgesicht

Regierung verteuerte Mietkaufmodelle

ÖVP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner propagiert leistbares Wohneigentum. Dabei war es auch die ÖVP, die das Mietkaufmodell gemeinnütziger Bauträger durch die Verlängerung des Vorsteuerabzugsberichtigungszeitraumes  torpedierte. „Wir Freiheitliche fordern eine Attraktivierung des Mietkaufmodelles und die Rücknahme dieser Erschwernis – zumindest im geförderten Bereich“, argumentiert FPÖ-Bautensprecher, NAbg. Mag. Philipp Schrangl.

Leistbares Eigentum ist ein wesentlicher Eckpfeiler leistbaren Wohnens. Aktuell versucht die ÖVP sich hier zu profilieren. „Die Vizekanzler-Partei agiert hier leider doppelbödig und streut den Menschen Sand in die Augen“, kritisiert Schrangl. „Wir Freiheitliche leben in Oberösterreich bereits eine eigentumsfreundliche Politik, ganz ohne Klassenkampf“, verweist Schrangl auf das oberösterreichische Arbeitsübereinkommen. „Hier wird eine Korrektur des Vorsteuerabzugs gefordert“, präzisiert Schrangl.

„ÖVP und SPÖ versteifen sich auf klassenkämpferische Aussagen. Leistbare Miete auf der einen und günstiges Eigentum auf der anderen Seite. Wir Freiheitliche wollen beides durch überlegte Maßnahmen sicherstellen“, fordert Schrangl eine sachliche Debatte. „Es gibt etwa bau- und steuerrechtliche Schrauben, an denen hier mit Sachverstand gedreht werden kann. Zum Wohl der Bevölkerung“, schließt Schrangl und kündigt Initiativen im Nationalrat an.