NAbg. Neubauer: 1,6 Prozent Pensionsanpassung für Pensionisten sind zu wenig

Wahlen hin oder her – Altern in Würde muss gesichert werden

Heute wurde von der Statistik Austria der Verbraucherpreisindex für Juli 2017 veröffentlicht, womit sich nun die Pensionsanpassung für 2018 aus den Werten von August 2016 bis letzten Juli mit 1,6 Prozent berechnen lässt. „Dieser Betrag kommt für die FPÖ nicht in Frage, sind die für Pensionisten maßgeblichen Lebenserhaltungskosten weit über diesen Betrag hinaus angestiegen. Der sogenannte Mikrowarenkorb, der den täglichen Einkauf widerspiegelt, wurde von der Statistik Austria mit 2,5 Prozent für den Vergleichszeitraum ausgewiesen. Das wird für uns Freiheitliche die Verhandlungsbasis sein, von der wir ausgehen“, so heute der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer. Nachdem mittlerweile eine Million Österreicher an der Armutsgrenze leben und 500.000 manifest arm sind, darunter zahlreiche Pensionisten, ist die jährliche Pensionsanpassung eine Frage der Gerechtigkeit, damit ein Altern in Würde ermöglicht wird.

„Daher müssen im Sinne der Armutsbekämpfung Pensionen bis zum Ausgleichszulagenrichtsatz um 2,5 Prozent angehoben werden. Verbunden damit müssen selbstverständlich auch der erhöhte Ausgleichszulagenrichtsatz und jener für Ehepaare um 2,5 Prozent angehoben werden. Bezüglich jeder weiteren prozentuellen Staffelung der Anpassungsfaktoren sind wir gesprächsbereit“, so Neubauer. Die FPÖ werde im Übrigen nicht zulassen, dass man die Pensionisten dann gnadenhalber wieder mit einem Hunderter abspeist.