NAbg. Neubauer: FPÖ bekennt sich zum staatlichen Pensionssystem, sieht aber auch dringenden Reformbedarf

Unterstellungen von Seniorenbund-Obmann Khol entbehren jeder Grundlage

„Seitdem HC Strache Bundesparteiobmann ist, hat sich die FPÖ im Parlament wie auch durch ihre Vertreter im Seniorenrat zum staatlichen Pensionssystem bekannt. Wie Seniorenbund-Obmann Andreas Khol darauf kommt, wir würden seit Monaten das ‚Schwedische Modell‘ fordern, ist mir schleierhaft“, stellte heute der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer fest.

Die FPÖ hat in sämtlichen Stellungnahmen und Aussendungen stets betont, dass das staatliche Pensionssystem langfristig finanzierbar ist. „Wir haben aber immer auch eine umfassende Pensionsreform gefordert, im Zuge derer auf ein System im Sinne des  ASVG umgestellt wird und auch die Sozialversicherungsträger zusammengelegt werden. Aber auch bei der Arbeitsmarktpolitik sind wir gefordert zu handeln, denn dort wird der Grundstein für die Pensionen gelegt. Die Überschwemmung des Arbeitsmarktes mit Billigstarbeitskräften ist kontraproduktiv. Es steigt zwar die Beschäftigung, aber wesentlich rascher steigt die Arbeitslosigkeit“, sagte Neubauer.

Dass die FPÖ die Einführung des schwedischen Pensionsmodells fordere, sei eine reine Unterstellung und entbehre absolut jeder Grundlage. „Ich kann mir die Anwürfe Khols nur so erklären, dass er mit diesen unsinnigen Äußerungen wohl nur von seiner am 23. Mai 2014 in Klagenfurt stattfindenden Verhandlung vor Gericht wegen der anhaltenden Unruhen im Kärntner Seniorenbund ablenken will. Er sei daher höflich gebeten, sich künftig mehr im Rahmen seiner Befugnisse und Kompetenzen um seine eigenen Baustellen bemühen, statt öffentlich Unwahrheiten zu verbreiten“, so Neubauer abschließend.