NAbg. Neubauer: Grüne Nazi-Entgleisung wird unter den Tisch gekehrt

Gemeinderat vergleicht Ermordung von 100.000 Menschen mit der Arbeit einer demokratischen Partei in Mauthausen

„Jetzt haben die linken Gutmenschen Gelegenheit zu beweisen, dass es ihnen tatsächlich um das Andenken der unschuldigen Opfer des Nationalsozialismus geht und nicht darum, diese dafür zu benutzen, um gegen die FPÖ die Nazi-Keule zu schwingen“, kommentierte der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer die unglaubliche Nazi-Entgleisung eines Grün-Gemeinderates in Mauthausen.

So habe Grün-Gemeinderat Fritz Etzelstorfer in der Parteizeitung „Grün Blatt“ geschrieben: „Wer Entscheidungen des Parteivorstandes nicht mittragen kann, darf gar nicht zur Gemeinderatssitzung gehen – da muss dann jemand hingehen, der bereit ist, für die SP das Händchen zu heben.“ Und weiter: „Das passiert in einem Ort, der Mauthausen heißt. Wegschauen nicht möglich – oder doch?“

„Wegschauen nicht möglich“ lautete jedoch auch der Titel der diesjährigen Gedenkveranstaltung für die Opfer der „Mühlviertler Hasenjagd“. Damit vergleiche Etzelstorfer die Ermordung von rund 100.000 Menschen mit der Arbeit einer demokratischen Partei in Mauthausen, zeigte sich Neubauer empört. „Eine Parallele zwischen der Arbeit im Gemeinderat und dem Gedenken an NS-Opfer zu ziehen ist absolut untragbar“, forderte Neubauer den Rücktritt des Grün-Gemeinderates.

Es sei absolut erfreulich, dass die Bevölkerung bei unpassenden NS-Vergleichen sensibler geworden sei, allerdings müsse hier auch gleiches Recht für Alle gelten, zeigte sich Neubauer erstaunt, dass der sonst übliche Aufschrei der linken Jagdgesellschaft im Fall Etzelstorfer ausgeblieben sei. „Sollten hier Konsequenzen ausbleiben, ist der Beweis dafür erbracht, dass den politischen Gegnern der FPÖ die Opfer des Nationalsozialismus völlig egal sind und es ihnen nur darum geht, die FPÖ in dieses Eck zu stellen“, sagte Neubauer. Ein Rücktritt Etzelstorfers wäre demnach ein klares Signal für die Glaubwürdigkeit der selbsternannten Nazi-Jäger, so Neubauer.