NAbg. Neubauer: ÖBB-Rail-Jet nach Venedig – wann wird Bozen angesteuert?

Von Wien nach Bozen zu gelangen ist für ökobewusste Menschen heutzutage gar nicht einfach

Die Flugverbindungen sind schwierig, bleibt das Auto. „Dem Slogan der ÖBB „Mit dem ÖBB Railjet Österreich, Europa und die Welt entdecken“, folgend, muss ich feststellen, dass eine wichtige Verbindung zur Verbesserung der Infrastruktur der sogenannten „Europaregion Tirol“ bis heute nicht angedacht wurde,“ sagt heute der freiheitliche Südtirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer. Während der ÖBB-Kunde bereits ab Dezember 2017 via Villach nach Venedig reisen kann, ist die Landeshauptstadt Südtirols, Bozen, von den ÖBB-Plänen bis dato leider nicht erfasst.

Dabei wäre eine direkte – grenzüberschreitende – Verbindung nicht nur historisch gesehen von großer Bedeutung, ist Neubauer überzeugt. Mittlerweile schafft der ÖBB-Railjet die Verbindung Innsbruck-Wien in wenig mehr als 4 Stunden.  Technisch gesehen dürfte die Eisenbahn-Verbindung nach Bozen kein Problem darstellen.

„Der Südtiroler Schützenbund könnte sich in einer Erweiterungsstufe sogar eine Verbindung Wien-Bozen oder gar Trient zusammen mit der bestehenden Verbindung Wien-Bregenz vorstellen“, so Neubauer. Eine direkte Verbindung von Bozen in die österreichische Hauptstadt wäre sowohl aus kultureller und touristischer Sicht, als auch aus wirtschaftlicher Sicht, von enormer Wichtigkeit.  „Bedenkt man die jährlich länger werdenden, kilometerlangen Staus am Brenner oder in Sterzing, so ist eine derartige Anbindung auch ein Gebot eines nachhaltigen Umweltschutzes.