NAbg. Neubauer: ÖVP lässt tausende Mühlviertler Pendler im Stau stehen

ÖVP-Hammer betreibt billige Selbstdarstellung zum Schaden der Stadt Linz

Im Rahmen der heutigen Nationalratssitzung konnte der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer aus Linz die Gelegenheit nutzen, um die seit Monaten verbreiteten Unwahrheiten des ÖVP-Abgeordneten Hammer zu widerlegen und damit einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen, welches doppelbödige Spiel Hammer mit den Mühlviertler Pendlern treibt. Hammer behauptet seit Monaten, die Stadt Linz habe willkürlich die Eisenbahbrücke abbrechen lassen, obwohl dafür keine Notwendigkeit bestanden habe. Dies führe nun dazu, dass tausende Mühlviertler Pendler einerseits im Stau stehen und andererseits vor dem Problem, dass die Stadt Linz das sogenannte Urfahraner Jahrmarktsgelände als Parkplatz auflassen werde und Parkgebühren einheben würde.

„Wahr ist nun vielmehr, dass die Stadt Linz bereits vor Jahren sämtliche Bürgermeister im Süden von Linz und des Mühlviertels angeschrieben und um die Übermittlung von Vorschlägen für den Ausbau eines Park & Ride-Systems ersucht hat. Ergebnis: Ein einziger Bürgermeister hatte Interesse gezeigt. Alle anderen – der ÖVP zuzuordnen – hatten nicht einmal den Anstand, zu antworten. So geht die ÖVP also mit dem Verkehrsproblem der Pendler nach Linz um“, stellte Neubauer fest.

„Die Situation um die Linzer Eisenbahnbrücke hatte sich ab dem Jahr 2012 drastisch verschlechtert, als in drei voneinander unabhängigen Gutachten festgestellt wurde, dass die Brücke aus Sicherheitsgründen nicht mehr befahrbar, nicht sanierbar und deshalb abzubrechen sei. Diesen Sicherheitsaspekt der täglich tausende Menschen betrifft, ignoriert Hammer. Trotzdem forderte er weiterhin, dass die Pendler über die marode Eisenbahnbrücke fahren sollten, was hochgradig unverantwortlich ist“, kritisiert Neubauer.

Als Ausweichroute für die Pendler nach erfolgtem Abbruch der Eisenbahnbrücke dient seither die sogenannte „VOEST-Brücke“. Der Gemeinderat der Stadt Linz hatte nun in einer Resolution an den Bund gefordert, für den Zeitraum der Errichtung einer neuen Ersatzbrücke für die Eisenbahnbrücke die Bemautung auf der VOEST-Brücke auszusetzen um die Pendler zu entlasten. „Im Nationalrat sprach sich die ÖVP nun gegen die Entlastung der Pendler, die sie vorgibt zu vertreten, aus. Dies zeigt, dass das ganze Theater, das Hammer hier vollzieht, einzig seiner Selbstdarstellung dient, aber den Pendlern in keiner Form hilft, sondern seine Politik sich – ganz im Gegenteil – zum Schaden der Pendler auswirkt. Er missbraucht damit die Pendler für seine schandhafte Profilierungssucht“, so Neubauer.