NAbg. Neubauer: Pensionistenverband hat zwar das Problem erkannt, setzt aber bei der Lösung falsch an

„Bereits zu Jahresbeginn hat man seitens des Pensionistenverbandes zwar das Problem erkannt, dass die lebensnotwendigen Ausgaben wie Wohnen, Energie und Lebensmittel in einem wesentlich höheren Ausmaß ansteigen als der Verbraucherpreisindex, nach dem die Pensionen angepasst werden, doch sah man dort das große Allheilmittel fälschlicherweise in der Einmalzahlung von 100 Euro an die Pensionisten“, stellte heute der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer fest.

Notwendig gewesen wäre laut Neubauer viel mehr eine Pensionsanpassung, die sich am täglichen Einkauf orientiert, da dieser tatsächlich den Warenkorb von „Kleinpensionisten“ widerspiegelt. Die Preissteigerungen sind noch da und der Hunderter ist schon lange weg und fehlt natürlich auch für die folgenden Pensionsanpassungen. „Wenn nun der Pensionistenverband kritisiert, dass dieser Warenkorb in Österreich um 2,2 Prozent, in Deutschland aber nur um 1,6 Prozent teurer wurde, muss aber auch gesagt werden, dass die Preisunterschiede bei den Gütern des täglichen Bedarfs generell enorm sind. Vereinzelt findet man in Deutschland sogar Drogeriewaren um weniger als die Hälfte des Preises, den man in Österreich zu berappen hat“, kritisierte Neubauer.

„Abschließend kann ich nur einmal mehr die verantwortlichen Vertreter des Pensionistenverbandes an ihre Genossen im österreichischen Nationalrat verweisen, die meinen Antrag, der wirksame Maßnahmen gegen die Teuerung in Österreich zum Inhalt hat, abgelehnt haben“, so Neubauer.