NAbg. Neubauer: Private Pensionsvorsorge muss steuerlich entlastet werden

„So untätig die Bundesregierung grundsätzlich ist, ist sie jedoch äußerst aktiv, wenn es um Verschlechterungen geht. So sind Versicherungsprämien für Verträge, die nach dem 1. Jänner 2016 geschlossen wurden, nicht mehr steuerlich begünstigt. Wenn die Menschen schon privat für ihren Ruhestand vorsorgen wollen, dann hat dies, zumindest bis zu einer gewissen Einkommensgrenze, ohne Versicherungssteuer und steuerlich absetzbar zu geschehen“, kritisierte heute der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer.

„Wenn heute für einen Großteil der älteren Generation das Einkommen nicht mehr zum Auskommen reicht und sich die Menschen einen monatlichen Beitrag zur privaten Pensionsvorsorge ‚vom Mund absparen‘, ist es nicht einzusehen, dass der Staat da noch mitkassiert“, sagte Neubauer.

„Da keinerlei Reformen in Angriff genommen und auch keine Lenkungsmaßnahmen gesetzt wurden, den Arbeitsmarkt anzukurbeln – Stichwort: sektorale Schließungen des Arbeitsmarktes für ausländische Arbeitskräfte – droht ein immenser Anstieg der Altersarmut“, so Neubauer.