NAbg. Neubauer: Regierung betreibt mit Invaliditätspension Zahlentrickserei

Auswertung des Hauptverbandes der Sozialversicherungen bestätigt FPÖ-Kritik: Nur acht Prozent der Rehageld-Bezieher werden wieder erwerbstätig

„Auch wenn es Sozialminister Stöger und Finanzminister Schelling nicht hören wollen und sie mir anlässlich der Diskussion um die Rehabilitation von Berufsunfähigen damals ungerechtfertigte Kritik vorgeworfen haben, habe ich von Anbeginn vor verfrühtem Freudentaumel bezüglich des Anstiegs des faktischen Pensionsantrittsalters gewarnt“, so der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer heute in einer Stellungnahme.

Durch die Gewährung eines sogenannten Rehabilitationsgeldes und die damit verbundene statistische Überführung der Personen von den Pensionen zu den Krankenkassen, fand lediglich eine Verschiebung, aber keine tatsächlicher Anstieg des Pensionsantrittsalters statt. Dies belegen nun auch klar die Zahlen des Hauptverbandes.

Laut Medienberichten ist es nach zwei Jahren nur acht Prozent der Rehageld-Bezieher gelungen, wieder Arbeit zu finden. „Die Problematik liegt natürlich in erster Linie auch in der heimischen Arbeitsmarktmisere begründet, wobei die Bundesregierung trotz mehrmaliger Aufforderung einfach nicht bereit ist, entsprechende Maßnahmen zu setzen, damit bevorzugt heimische Arbeitssuchende zum Zug kommen. Faktum ist, dass die aktuelle Lebenserwartung in Österreich um ca. drei Jahre angestiegen ist und die Bundesregierung mit ihren Pseudomaßnahmen weit hinter dieser Entwicklung herhinkt“, so Neubauer.